Aktionstag von Förderverein und Parlament in Waldkappel

Solidaritätswelle schwappt über das Freibad

Waldkappel. Für das Waldkappeler Schwimmbad bahnt sich eine Welle der Solidarität an. Der Förderverein des Schwimmbads und alle vier Fraktionen im Waldkappeler Stadtparlament wollen in den nächsten Wochen intensiv fürs Waldkappeler Freibad werben. Los geht es am kommenden Samstag.

Bei einem Freibad-Infostand am 5. April auf dem Rewe-Parkplatz wollen Vertreter des Schwimmbad-Fördervereins und der Fraktionen fürs Waldkappeler Freibad werben und möglichst viele Saisonkarten für 2014 zum ermäßigten Preis von 72 Euro (statt 90 Euro) bzw. 36 Euro (statt 45 Euro ermäßigt) zu verkaufen. „Es sollen diejenigen angesprochen werden, die das Schwimmbad regelmäßig nutzen“, sagt Andreas Heine von der Grün Alternative Liste (GAL) Waldkappel. Er hofft aber auch auf Solidaritätskäufe wie im vergangenen Jahr. Damals hatten viele Waldkappeler Dauerkarten verkauft und dann an Kinder und Enkelkinder weiterverschenkt.

Die Idee zu der Aktion wurde im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Die Aktion war damals ein großer Erfolg. Saisonkarten für über 5000 Euro wurden verkauft - die dreifache Menge aus dem Jahr 2012. „Wir wollen versuchen, höhere Einnahmen zu erzielen und so womöglich weitere Gebührenerhöhungen im nächsten Jahr überflüssig zu machen“, sagt Andreas Heine.

Im vergangenen Jahr hatte die Schutzschirm-Kommune Waldkappel die Preise angezogen. Deswegen werden die Dauerkarten am Samstag mit einem zwanzigprozentigen Nachlass verkauft. Unter allen, die eine Karte erwerben, oder die dem Schwimmbad-Förderverein eine Spende von mindestens 10 Euro geben, werden zudem wieder tolle Preise verlost, die von Waldkappeler Geschäftsleuten für diese Aktion gespendet wurden.

Das Waldkappeler Freibad könne langfristig nur erhalten werden, wenn sich immer wieder Freiwillige finden, die notwendige Pflege- und Verschönerungsarbeiten in Eigenleistung erledigen, erklärt Andreas Heine gegenüber unserer Zeitung. „Das Freibad ist und bleibt ein Stück Lebensqualität. Wir sollten uns gemeinsam mit ganzer Kraft für seinen Erhalt einsetzen“, sagt Heine für den Förderverein und die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung. Mitte Mai soll geöffnet werden.

Von Tobias Stück

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