Landrat Stefan Reuß pflanzt Kirsche für die Landfrauen, der letzte von sechs Bäumen

Versprechen ist jetzt eingelöst

Zusammen mit den Kindergartenkindern, die sich in Zukunft um die neuen Bäumchen kümmern werden, pflanzten Landrat Stefan Reuß, Landfrauenvorsitzende Wilma Stange, Bürgermeister Reiner Adam und Ortsvorsteher Lothar Hellwig insgesamt zwei neue Bäume auf dem Kirchplatz. Foto: Berg

Bischhausen. 2009 feierte der Landfrauenbezirk sein 60-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass schenkte Landrat Stefan Reuß allen sechs Gründungsvereinen einen Baum. Am Mittwoch wurde das letzte der sechs Kirschbäumchen feierlich in die Erde gebracht: Unter Aufsicht der Bischhäuser Landfrauen setzte Reuß zusammen mit Bürgermeister Reiner Adam, Ortsvorsteher Lothar Hellwig und Landfrauenvorsitzende Wilma Stange den Baum in die Erde. Auf dem Kirchplatz, gleich neben dem Kindergarten „Pusteblume“ soll die Kirsche in Zukunft ihre Früchte tragen und Schatten spenden.

Standort gezielt gewählt

„Wir haben diesen Ort ausgewählt, damit die Kindergartenkinder daran den Verlauf der Jahreszeiten lernen können, sich um den Baum kümmern und natürlich auch die Früchte ernten können“, so Vorsitzende Wilma Stange. „Und da man auf einem Bein nicht stehen kann, spendet der Ortsbeirat noch einen zweiten Baum, einen Sommerapfelbaum“, erklärt Ortsvorsteher Lothar Hellwig. Auch der in Kürze neu eröffnende Mehrgenerationentreff soll von den beiden Bäumen profitieren. „Vielleicht backen die Landfrauen mit den Kindern ja mal einen Kuchen oder kochen Marmelade zusammen aus den Früchten“, so der Ortsvorsteher weiter.

„Mit dem Baum möchte ich mich symbolisch bei den Landfrauen im Werra-Meißner-Kreis bedanken, es ist nicht selbstverständlich, was sie leisten, sie spielen in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle, die deutlich gemacht werden muss“, so der Landrat, der außerdem noch einen Kirschsecco mitbrachte, denn „es wird noch etwas dauern, bis der Baum die ersten Früchte tragen wird“.

Die Kindergartenkinder, die sich in Zukunft um beide Bäumchen kümmern werden, haben symbolische Früchte gebastelt und an die leeren Äste gehängt und versorgten mit kleinen Gießkannen die Bäume mit Wasser. Anschließend luden die Landfrauen die Anwesenden zu Kaffee und selbstgebackenen Kuchen in den Gewölbekeller ein. (sb)

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