Antrieb aus der Steckdose am Kirchplatz

In Waldkappel gibt es jetzt eine Ladesäule für Elektroautos und -fahrräder

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Nahmen die neue Säule in Betrieb: Sontras Bürgermeister Thomas Eckhardt (von links), EAM-Mitarbeiter Armin Schüble und Waldkappels Bürgermeister Reiner Adam. 

Waldkappel. Moderne trifft auf Klassik: Neben dem Brunnen auf dem Waldkappeler Kirchplatz steht seit einigen Tagen eine Ladesäule für Elektroautos und -fahrräder. 

In Betrieb genommen wurde sie gemeinsam von Bürgermeister Reiner Adam und Armin Schüble, Leiter Regionalzentrum Nord der EAM. Eine Tochtergesellschaft der EAM hat die Säule finanziert.

Brücke schlagen

Die Stadt als Eigentümerin der Ladesäule möchte mit dem Standort im Zentrum von Waldkappel die Brücke von der historischen in die neue und zukünftige Zeit schlagen. An der Ladesäule ist ab sofort das kostenlose Aufladen von Elektrofahrzeugen vom Typ II und E-Bikes mit normalen Schuko-Steckern möglich. Für einen ersten Funktionstest reiste Bürgermeister Thomas Eckhardt aus Sontra mit dem Elektro-Golf an. Dieser wird derzeit von der EAM den Kommunen im Werra-Meißner-Kreis zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Eckhardt übergab den E-Golf nun an seinen Amtskollegen in der Uhlenfängerstadt. „Für die Verwaltung hat das Auto eine absolut ausreichende Reichweite“, sagte Adam.

Zwei Fahrzeuge können an der Säule gleichzeitig aufgeladen werden. Damit Autos auf den Kirchplatz fahren können, entfernten Mitarbeiter der Stadt am Mittwochmorgen einen Poller. Hinweisschilder werden in Kürze angebracht. Um ein E-Fahrzeug an der neuen Ladestation aufzuladen, können alle Karten des Free-Projektverbundes, an dem die Projektpartner der Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) und die EAM beteiligt sind, zum Einsatz kommen. Damit sei das Aufladen von E-Fahrzeugen in weiten Teilen von Nordhessen möglich, berichtete Armin Schüble. Eine Zugangskarte kann kostenfrei bei der Stadt ausgeliehen werden. 

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