Landeskriminalamt ermittelt am Mittwoch vor Ort

Zwei Millionen Euro Sachschaden nach Großbrand in Sägewerk

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Hoher Sachschaden: Das Feuer, das von rund 100 Einsatzkräfte gelöscht wurde, zerstörte eine Produktionshalle fast komplett.

Schemmern. Bei dem Großbrand in einem Sägewerk in Schemmern ist laut Polizeisprecher Jörg Künstler ein Sachschaden in Höhe von mindestens zwei Millionen Euro entstanden. Am Mittwoch wird die Unglücksstelle von Experten des Landeskriminalamts untersucht.

Das Feuer, das am Samstagmorgen auf dem Gelände der Firma Holzbau Gunkel ausbrach, zerstörte die Produktionshalle der Zimmerei zu großen Teilen und einen angrenzenden Spänebunker. Personen wurden dabei nicht verletzt.

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist nach knapp vier Tagen noch nicht geklärt. „Zur genauen Brandursache können wir noch nichts sagen“, so Künstler am Dienstagnachmittag. 

LKA am Mittwoch vor Ort

Neue Erkenntnisse soll es am Mittwoch geben: Ermittler des Hessischen Landeskriminalamts werden im Laufe des Tages die Brandstelle in Schemmern begutachten. Der Waldkappeler Familienbetrieb Holzbau Gunkel mit rund 15 Mitarbeitern besteht seit 86 Jahren und wurde im April 1930 gegründet. Zur Zukunft der Mitarbeiter und der aktuellen Situation nach dem Feuer wollte sich die Inhaber-Familie heute noch nicht äußern.

Alle Glutnester löschen

Das Feuer bekämpften am Samstag rund 100 Feuerwehrleute aller Waldkappeler Wehren sowie Einsatzkräfte aus Eschwege und Sontra. Obwohl der eigentliche Brand recht schnell unter Kontrolle war, dauerten die Nachlöscharbeiten bis in die Nacht. Wie der Zugführer der Waldkappeler Feuerwehr, Sebastian Pfeil, mitteilte, mussten alle Glutnester bekämpft werden. Das war aufgrund herumfliegenden Sägemehls nicht einfach.

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