Bilanz vom BAP-Konzert am Wanfrieder Hafen: Rundherum gelungenes Fest

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Begeisterte am Wanfrieder Hafen: die Kölner Rockband BAP mit Frontmann Wolfgang Niedecken.

Wanfried. Pflegeleicht, fernab von jeglichem Starkult! So präsentierten sich am Samstag Wolfgang Niedecken und BAP bei ihrem Gastspiel auf dem historischen Terrain des Wanfrieder Hafens. Entsprechend positiv fiel auch das Fazit von Petra Dreyer, Betreiberin der Hafengaststätte und federführend beim Engagement der Kölschrocker, aus.

„Aus unserer Sicht war es eine rundherum perfekte Veranstaltung bei der es kaum etwas zu mäkeln gab“, bilanzierte die engagierte Gastronomin, die zusammen mit ihrer Familie und zahlreichen Freunden das Musikereignis des Jahres in der Brombeermannstadt Wirklichkeit hat werden lassen. „Angefangen von Wolfgang Niedecken und seinen Mitstreitern bis hin zu den enthusiastischen Fans hat alles gepasst, zumal auch das Wetter mitgespielt hat“, zeigte sich Petra Dreyer äußerst zufrieden. Denn auch die logistischen Vorbereitungen trugen Früchte und wurden vielerorts gelobt.

„Die Musik, die Stimmung und das friedliche Miteinander war auch im Sinne von Wolfgang Niedecken, der mehrfach zu Zusammenhalt in schwierigen Zeiten aufgerufen hat. Die Konzertbesucher am Samstag haben das mit Sicherheit verinnerlicht“, zeigte sich die Hafen-Chefin dankbar und beeindruckt vom gezeigten Miteinander.

Jetzt heißt es für Petra Dreyer und ihre Mitarbeiter erst einmal durchschnaufen und runterkommen. „Eine größere Pause können wir uns nicht erlauben, da das tägliche Geschäft uns bis in den Spätherbst weiter fordert“, blickt sie voraus. Wer im nächsten Jahr als Top-Act im Hafen aufschlägt steht noch nicht fest.

„Aus unserer Sicht war es eine rundherum perfekte Veranstaltung bei der es kaum etwas zu mäkeln gab.“

Doch Petra Dreyer will in den kommenden Wochen die Bands studieren und Ausschau danach halten, wer 2017 den Wanfrieder Hafen zu musikalischen Ehren verhilft. Eventuell ist ja dann auch der Historische Hafenverein mit im Boot, der im kommenden Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert.

Von Dieter Möller

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