Bilanz in Zahlen: Seit sechs Wochen wird Parken in Wanfried überwacht

Hat sich scheinbar noch nicht herumgesprochen: Seit sechs Wochen darf man in der Kurve vor dem Wanfrieder Hafen nicht mehr parken. Halten im Halteverbot kostet 15 Euro, wer auf dem Gehsteig steht, zahlt 20 Euro. Foto: privat

Wanfried. Die neue Parkordnung am Wanfrieder Hafen hat sich scheinbar noch nicht herumgesprochen. Die Stadt Wanfried kontrolliert täglich und ahndet pro Woche etwa 20 Vergehen.

Wir haben eine Bilanz in Zahlen aufgestellt.

6 Wochen besteht die neue Gebührenordnung an der Schlagd mittlerweile. Im Kurvenbereich der Schlagdstraße direkt vor dem Wanfrieder Hafen darf jetzt nicht mehr geparkt werden. Stattdessen hat die Stadt einen neuen Parkplatz 150 Meter weiter bauen lassen.

„An schönen Tagen war zuletzt eine für alle Verkehrsteilnehmer unübersichtliche und gefährliche Situation entstanden“, sagt Bürgermeister Wilhelm Gebhard. Parkende Autos auf den Gehwegen und in Einmündungen machten es Fußgängern, speziell Menschen mit Gehbehinderungen oder mit Kinderwagen, schwer. Häufig sind für den Straßenverkehr brenzlige Situationen entstanden. Überwacht wird seitdem das Lösen der Parkscheine und die Halteverbotszonen.

10 Euro kostet es mindestens, wenn man verwarnt wird. Das gilt für Parkzeitüberschreitung oder das Nichtlösen eines Tickets auf dem neuen Parkplatz.

Gleiches gilt für Fahrzeughalter, die ihr Auto auf einem Bewohnerparkplatz abstellen. Das Halten im Halteverbot wird mit 15 Euro geahndet, wer zudem noch auf dem Gehsteig steht, zahlt 20 Euro.

36 zusätzliche Parkplätze sind durch den Bau des neuen Parkplatzes entstanden. „Wir haben damit einerseits den Gästen und Touristen weitere Parkplätze geschaffen und gleichzeitig die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer am Hafen erhöht“, sagt Gebhard.

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120 Verstöße wurden in den vergangenen sechs Wochen geahndet. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung kontrollieren pro Tag mindestens zwei bis drei Mal den genannten Bereich, auch am Wochenende und teilweise freiwillig außerhalb der Dienstzeit.

Bürgermeister Gebhard freut sich über das Engagement der Bediensteten. „Nur so bekommen wir die Verkehrssituation in einer Zeit der Drive-In-Mentalität in den Griff.“

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