Wilhelm Gebhard betonte Notwendigkeit der Kinderbetreuung während der Ferien

„Ein Glücksfall für Wanfried“

Tanzvorstellung: Einen Feentanz, den sie während der Ferienspiele eingeübt hatten, führten die Kinder zum Abschluss auf. Foto: wrs

Wanfried. Seit fünf Jahren schon bestehen die Ferienspiele in der Brombeerstadt, die gestern nach zwei Wochen zu Ende gingen. Anlass für Bürgermeister Wilhelm Gebhard, Bilanz zu ziehen. „Wie die Ferienspiele gewachsen sind, ist unglaublich, 86 Kinder aus Wanfried, Meinhard und sogar aus Eschwege haben in den zwei Wochen an den Ferienspielen teilgenommen“, berichtet Gebhard.

Vor fünf Jahren habe eine Mutter bei ihm im Büro gesessen und eine Kinderbetreuung während der Ferienzeit angeregt, da sie als Berufstätige sich nicht sechs Wochen um ihr Kind kümmern könne, erzählt er. Inzwischen organisiert das Bündnis für Familie gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt (Awo) die Ferienspiele. Rund 30 Betreuer kümmern sich um die Kinder, darunter viele Jugendliche.

„Besonders schön dabei ist, dass zahlreiche Jugendliche während ihrer Schulferien frühmorgens um 7.30 Uhr aufstehen, um bei den Ferienspielen als Betreuer Verantwortung zu übernehmen, das ist alles andere als selbstverständlich“, unterstreicht der Bürgermeister das Engagement der Betreuer. Auch dass die Räume der Elisabeth-Selbert-Schule genutzt werden dürften, sei ein großes Dankeschön an den Kreis wert, so Gebhard. „Die Ferienspiele aber seien ein Glücksfall für Wanfried.

Claudia Meiß, die die Ferienspiele seitens des Bündnisses für Familie betreut, sprach ein herzliches Dankeschön an die rund 30 Sponsoren aus. „Ich möchte aber auch den Kindern danken. Ihr habt toll mitgemacht, wir werden uns vermissen“, sagte Jennifer Müller von der Awo. (wrs)

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