Feuerwehr boßelt zum Jahresende

Auch eine Pause muss sein: Die Mitglieder stärken sich nach dem Boßeln. Foto: privat

Aue. Mangels Schnee fand in diesem Jahr keine Winterwanderung der Feuerwehr statt, die Mitglieder trafen sich bei sonnigem Wetter am Feuerwehrgerätehaus um gemeinsam zu boßeln.

Zum Abschluss des Vereinsjahres trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Aue traditionell am 29. Dezember, um noch einmal gemeinsam etwas zu unternehmen.

Nach einer kurzen Einweisung über die Regeln wurden zwei Mannschaften gebildet und los ging´s auf dem Radweg in Richtung Wanfried. Abwechselnd wurde die Boßelkugel von den Mannschaften geworfen, nach jeweils drei Würfen aus jeder Mannschaft wurden die Punkte vergeben und schnell entwickelte sich eine interessante Boßelrunde, die von Schiedsrichter Henner Schuchardt genau protokolliert wurde. An der Sitzgruppe unterhalb der Au'schen Kugel wurde eine Rast eingelegt und die Teilnehmer mussten sich erst einmal stärken um für den Rückweg gerüstet zu sein.

Durch das ein oder andere Bier während der Rast gestaltete sich der Rückweg etwas schwieriger und so mancher Wurf landete in den angrenzenden Feldern. Zurück in Aue, wartete bereits frisches Bier vom Fass auf die „Feuerwehrboßler“, ehe sich alle die Haxen und Schnitzel vom Feldladen Aue schmecken ließen.

Alle Boßler waren sich einig, dass diese etwas „andere Winterwanderung“ richtig Spass gemacht hat, und man dies unbedingt wiederholen sollte. In gemütlicher Runde saß man dann noch ein paar Stunden zusammen und ließ das Jahr 2015 gemütlich ausklingen.

HINTERGRUND

Ziel des Boßelns ist es, eine Kugel mit möglichst wenigen Würfen über eine festgelegte Strecke zu werfen. Boßeln wird auf freien Flächen (Felder, Wiesen), öffentlichen Straßen und befestigten Wegen gespielt. Bekannt ist das Spiel vorallem in weiten Teilen Norddeutschlands, aber auch in ganz Europa. Geworfen wird mit Gummi- und Kunststoffkugeln. (ts)

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