Wanfrieder Bürgermeister belegt zweiten Platz in der Fernsehsendung Hessenquiz

Im Finale knapp geschlagen

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Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard als Kandidat in der Sendung des Hessenfernsehens „Hessenquiz“: Er wurde vom Sender angesprochen teilzunehmen und musste sich erst im Finale der späteren Siegerin Katrin Fiedler geschlagen geben.

Wanfried. Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard hat in der Sendung „Hessenquiz“ im Hessenfernsehen den zweiten Platz belegt. In drei Fragerunden beantwortete Gebhard insgesamt fünf Fragen nicht richtig und musste sich am Ende mit dem zweiten Rang zufrieden geben.

Dabei hatte der Wanfrieder bei zwei Schätzfragen auch das Glück auf seiner Seite und kam trotz Punktgleichehit jeweils eine Runde weiter. Das „Hessenquiz“ im Programm des Regionalsenders beschäftigt sich mit Fragen rund um das Bundesland. In drei Runden wird das Wissen der vier Kandidaten über Politik, Wirtschaft, Geschichte, Skurilles, Unterhaltsames und vor allem Mundart abgefragt. Nach jeder Runde scheidet ein Kandidat aus. Gebhard trat gegen Günni Weiß aus Riedstadt, Petra Kessler aus Freigerecht und Katrin Friedner aus Wiesbaden an.

Ausgerechnet bei einer Frage über den Werra-Meißner-Kreis patzte Gebhard das erste Mal. Er wusste nicht, was ein „Schützefänger“ ist und ärgerte sich darüber besonders. Bei den Schätzfragen konnte er sein Wissen als Standesbeamter und Bürgermeister in die Waagschale werfen. Er tippte fast richtig, wiel viele Hessen 2011 unverheiratet waren (42 Prozent) und lag auch bei der Anzahl der Campingplätze in Hessen (236) richtig. Nachdem er auch Günni Weiß bei einer Schätzfrage aus dem Rennen geworfen hatte, kam es zum Finale gegen die Unternehmerin Katrin Fiedler. Ihr unterlag er am Ende knapp.

Gebhard selbst war zufrieden mit seinem Auftritt. Es ist allerdings komisch, sich selbst über einen längeren Zeitraum im Fernsehen zu beobachten“, bemerkte er selbstkritisch. Die Resonanz in der Bevölkerung sei gestern positiv gewesen. In E-Mails, über Facebook, in Telefonaten und im persönlichen Gespräch habe er erfahren, dass er Wanfried positiv repräsentiert habe.

Von Tobias Stück

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