1200-Jahrfeier in Altenburschla übertrifft die Erwartungen der Veranstalter

Freude über 3000 Besucher

Alles im Griff: Die Waschfrauen aus Altenburschla zeigten, wie die Wäsche früher gereinigt wurde. Sie waren einer von vielen aus dem Ort geborenen Programmpunkten. Foto: privat

Altenburschla. Die Zahlen stehen jetzt fest. Genau 2988 Besucher hat es am Sonntag zur 1200-Jahrfeier nach Altenburschla gezogen. Zusammen mit den vielen Kindern, die keinen Eintritt gezahlt haben, kommen die Veranstalter auf eine Besucherzahl von über 3000 Gästen.

„Damit sind wir sehr zufrieden“, sagt Ortsvorsteher Ulrich Flender. Die Besucherzahl liegt genau im kalkulierten Schnitt des Festausschusses.

Schon am Morgen bildeten sich lange Schlangen an den Einlassstellen an den Dorfeingängen. Idealerweise hatte das Wetter an diesem Tag mitgespielt. „Nicht zu warm, nicht zu kalt und vor allen Dingen bis kurz vor dem Ende trocken“, erinnert sich Flender. Die Besuchermassen kamen und waren alle von den Spezialitäten der Altenburschlaer begeistert. Die Landfrauen hatten 78 Blechkuchen gebacken, die allesamt aufgekauft wurden. 800 Bratwürstchen waren bereits am Nachmittag ausverkauft. Der Saumagen aus Aue kam so gut an, dass sie wesentlich mehr verkauft haben, als bei noch größeren Veranstaltungen. Eisekuchen, Kartoffelpuffer und Weckewerk fanden ebenfalls reißenden Absatz.

Besonders beliebt war das Kinderprogramm, das der Heimatverein organisiert hatte. Die Besucher schwärmten insgesamt vom Ambiente des schönen Fachwerkdorfes. Die Pläne, die die Besucher durch das Dorf leiten sollten, waren schnell vergriffen.

„Das gesamte Dorf hat einmalig mitgezogen“, schwärmt der Ortsvorsteher von seinen Einwohnern. Eine Person, die besonders viel geleistet hat, vergisst er bei seinen Lobesworten konsequent: sich selbst. „Ohne ihn, der seit vielen Monaten vorangeht und in der vergangenen Woche an allen Orten gleichzeitig zu sein schien, hätten wir so ein tolles Fest nicht auf die Beine stellen können“, sagt Claudia Gehl von der Gemeindeschänke in Altenburschla.

Gästezimmer ausgebucht

Wanfrieds Bürgermeister erkennt eine Strahlkraft, die von der 1200-Jahrfeier in Altenburschla ausgeht. „In Wanfried können wir bei unserem Fest im August hoffentlich ernten, was Altenburschla jetzt gesät hat.“ Er lobte den kleinen Stadtteil für das tolle Fest. „Ihr seid über euch selbst hinausgewachsen“, sagte Gebhard bei einer öffentlichen Veranstaltung in dieser Woche. Positiver Nebeneffekt des Festes: In Wanfried, Altenburschla und allen anderen Stadtteilen waren alle Gästezimmer ausgebucht, teilte Miriam Gerke von der Tourist-Information mit.

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