Wanfrieder Bürgermeister kandidiert wohl im Mai für eine weitere Amtszeit im Rathaus

Gebhard tritt wieder an

Will Chef im Rathaus bleiben: Wilhelm Gebhard wurde am Wochenende einstimmig von der CDU Wanfried als Bürgermeisterkandidat gewählt. Foto: Stück

Wanfried. Wanfrieds Bürgermeister Wilhelm Gebhard (CDU) wird für eine weitere Amtszeit im Rathaus kandidieren. Mit einem einstimmigen Votum wurde Gebhard am Wochenende von seiner Partei als Bürgermeisterkandidat ins Rennen geschickt. Auf der Mitgliederversammlung der Wanfrieder CDU votierten alle 27 Anwesenden für Gebhard. „Es ist für mich sehr wichtig diesen Rückhalt aus den eigenen Reihen zu spüren und ich gehe die Aufgabe voller Energie an“, sagte Gebhard zu seiner Kandidatur. Bisher ist Gebhard der einzige Bürgermeisterkandidat.

Die SPD hat sich offiziell noch auf keinen Kandidaten festgelegt. Nach Informationen der Werra-Rundschau wird der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Frank Susebach als ein möglicher Kandidat gehandelt. Susebach sagte gestern, dass sich die Partei erst nach Bekanntgabe des Wahltermins öffentlich äußern werde. Die FDP, dritte Kraft im Wanfrieder Parlament, hatte bereits angekündigt, keinen eigenen Bewerber zu stellen. Bis zum März können sich weitere Kandidaten bewerben.

Ein genauer Termin steht zurzeit noch nicht fest. Die Wahl wird zwischen dem 5. April und 5. Juni stattfinden müssen. Die Stadtverwaltung wird in ihrer Sitzung am 16. November darüber entscheiden. Als wahrscheinlich gilt ein Termin im Mai.

Jutta Niklass, Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Wanfrieds, freute sich über das unkritische Ergebnis von 100 Prozent. „Es stand nicht zur Diskussion, dass wir Wilhelm Gebhard wieder als Bürgmeister wollen“, sagte Niklass gegenüber der WR.

Gebhard wurde genau fünf Jahre nach seinem Amtsantritt im Oktober 2007 für eine erneute Kandidatur gewählt. Damals hatte er den fast 18 Jahre amtierenden Sozialdemokraten Otto Frank als Bürgermeister abgelöst. Gebhard hatte damals 51,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinen können. Frank bekam 46 Prozent, der parteilose Andreas Kellner 2,3 Prozent.

Von Tobias Stück

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