Förderverein für die Wanfrieder Kirche hat sich gegründet - Wolf-Arthur Kalden ist Vorsitzender

Gemeinsam für die Stadtkirche

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Vorstand Förderverein Kirche, v.li. Stephan von Eschwege, Uwe Gödicke, Doris Vogt, Wolf-Arthur Kalden Otto Frank

Wanfried. Imposant erhebt sich das Kirchengebäude auf dem Kirchplatz der Werrastadt. Manch einer meint, es sei ein bisschen zu groß geraten für diesen Platz und die evangelische Gemeinde.

Tatsächlich hat sich dieses Gebäude nach seiner Einweihung als damals einzige Kirche der Stadt im Jahr 1888 zu einer großen finanziellen Herausforderung entwickelt.

„Wir müssen etwas Neues auf den Weg bringen“, sagte Wolf-Arthur Kalden, der sich schon seit Jahren mit vielen weiteren Gemeindemitgliedern für die Erhaltung des Gebäudes einsetzt. Dieses ehrenamtliche Engagement soll jetzt im „Förderverein Stadtkirche zu Wanfried e. V.“ auf die Vereinsebene gebracht und ausgebaut werden.

Kirchenmusik fördern

Die Kernziele des Fördervereins, die am Dienstagabend während der Gründungsversammlung im Gemeindehaus aus der Satzung verlesen wurden, sind die Erhaltung der Stadtkirche und die Förderung der Kirchenmusik, der Arbeit der Evangelischen Kirchengemeinde und ökumenischer Aktivitäten in Wanfried.

Die von den 16 Gründungsmitgliedern erstmals einberufene Mietgliederversammlung wählte Wolf-Arthur Kalden zum Vorsitzenden, Otto Frank zu dessen Stellvertreter. Doris Vogt wurde zur Schriftführerin, Stephan von Eschwege zum Schatzmeister gewählt. Als Beisitzer nahmen Ute Lorenz-Roth, Valeska von Hagen, Andreas von Scharfenberg und Uwe Gödicke ihre Wahl an.

„Die Kirche ist Mittelpunkt unserer kleinen Stadt und für viele hier der Lebensmittelpunkt, das hat die Spendenbereitschaft der letzten Jahre gezeigt.“

„Die Kirche ist Mittelpunkt unserer kleinen Stadt und für viele hier der Lebensmittelpunkt, das hat die Spendenbereitschaft der letzten Jahre gezeigt“, sagte der neue Vorsitzende. 650.000 Euro kostete die große Renovierung in den letzten sechs Jahren. Die Gelder kamen über Spenden, deren Verdoppelung durch den Kirchenerhaltungsfond, erhebliche finanzielle Unterstützung seitens des Denkmalschutzes, der Stadt und der Landeskirche zusammen. „Unser Ziel ist die Erhaltung und Wiederherstellung des Gesamtensembles für kommende Generationen“, so Kalden. Geld dafür soll auch durch Mitgliedsbeiträge (15 Euro für Schüler, Azubis und Studenten, 25 Euro für reguläre Mitglieder, 40 Euro für Partnermitgliedschaften, 150 Euro für institutionelle Mitglieder sowie Sponsorenmitgliedschaften mit höheren Beiträgen) generiert werden. Publikumswirksame Veranstaltungen sollen ebenfalls Gelder für das Gotteshaus und das Gemeindeleben einspielen, die Stadtkirche soll als Marke bekannt gemacht werden. „Wir arbeiten an einem Generationenprojekt“, so Kalden. Er hofft nun auf viele Unterstützer und Förderer hofft und den Auftritt des weltweit bekannten Kiewer Knabenchors am Montag, 14. April um 19.30 Uhr, in der Stadtkirche als „schönen Start für dieses Unternehmen“ beschreibt.

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