Schlüsselübergabe für die Regentschaft des Wanfrieder Brombeermanns mit seinen Elfen und Zwergen

Mal kritisch, mal launig

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„Lasst uns für drei Tage den Alltag vergessen“, rief Brombeermann Uwe Roth nach der Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Wilhelm Gebhard seinen „Untergebenen“ zu.

Wanfried. „Meh hons, meh konns! Meh sen de Wännefredder!“ Der Brombeermann in Gestalt von Uwe Roth sorgte auch am Samstagabend für die stimmungsvolle Begrüßung seiner „Untergebenen“, war zusammen mit seinen liebreizenden Elfen und den mutig nach vorne blickenden Zwergen von der Plesse, seinem Hausberg, herabgestiegen.

Vor dem Rathaus nahm er von Bürgermeister Wilhelm Gebhard den überdimensionierten silbernen Stadtschlüssel als Symbol seiner Regentschaft entgegen.

Das Stadtoberhaupt betonte in seiner kurzen Ansprache, dass sich Wanfried an diesem Wochenende nicht nur zauberhaft, sondern auch „sauberhaft“ präsentiere, wenn gleich nicht alle Bürgerinnen und Bürger in dieser Beziehung an einem Strang zögen. „Doch das Gros war sich seiner Pflicht bewusst und hat dazu beigetragen, dass sich unsere Stadt im repräsentativen Festtagskleid darstellt.“

Dass der Brombeermann auch mal inkognito unterwegs ist, berichtete er seinen erwartungsfrohen Untergebenen, schwärmte vom Festauftakt am Freitagabend in hohen Tönen. Besonderen Dank richtete die Wanfrieder Symbolfigur an die Initiative zur Erhaltung des Plesseturms, ehe er auf die Gegebenheiten der Stadt näher einging. Hier fand besonders der Schutzschirm Eingang in seine Rede, er beleuchtete mal kritisch, mal launig die Vor- und Nachteile des politischen Landesprogramms.

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Festzug in Wanfried

Das T-Shirt mit der Aufschrift „Eche Wännefredder“ überreichte er an Uwe und Anette Wagner. „Lasst uns für drei Tage die Alltagssorgen vergessen“, rief der Brombeermann seinen Anhängern zu, der zusammen mit seiner Gattin großen Dank von Schützenhauptmann Wolf-Arthur Kalden entgegennehmen konnte.

Für die nötige Musik sorgten die Bergmannskapelle Hattorf und der Fanfarenzug des VfL Wanfried.

Von Dieter Möller

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