Labyrinth in Aue: Irren und Wirren im Maisfeld

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Gehen wir rechts oder links? 30 Kinder einer Wanfrieder Ferienspielgruppe haben am Mittwoch den Test im Maisfeldlabyrinth gemacht.

Aue. Der alte Trick, beim Abbiegen niemals die Richtung zu ändern, funktioniert nicht. Denn Landwirt Volker Kanngießer hat sein Maislabyrinth mit besonderen Tücken versehen, die dem Irrenden nur das Ausprobieren erlauben.

Sein Mitarbeiter Robert Wiegand, der die Schneise sogar selbst gemäht hat, hat sich schon dreimal verlaufen und musste sich per GPS retten.

Seit gestern ist das Maisfeldlabyrinth in dem 28 000 Quadratmeter großem Feld am Ortsausgang Aue, Richtung Frieda für Besucher geöffnet. Im hohen, blickdichten Mais sind ein 1200 Meter langer Rundweg und zahlreiche Sackgassen angelegt. Wer alles abläuft, muss sich dazu 2100 Meter durch das Dickicht suchen.

Damit vor allem für die Kinder das Irren auch noch andere Anreize hat, als den Ausgang zu finden, hat der Landwirt in den Sackgassen sechs Stationen installiert, wo Kinder eine Laufkarte abknipsen und damit später an einer Verlosung teilnehmen können. Gut Orientierte schaffen die Runde in einer guten halben Stunde, andere brauchen eben länger. Auf halber Strecke, an Station 4, gibt es die Möglichkeit, eine Abkürzung zu nehmen.

Labyrinth in Aue: Irren und Wirren im Maisfeld

Eltern, die im besten Falle für einige Stunden Pause von ihren Kindern suchen, können es sich gegenüber im Feldcafé gut gehen lassen. Keiner der Labyrinthwege führt zur Straße.

Information udn Kontakt: Geöffnet ist das Labyrinth dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, bei Regen telefonisch nachfragen unter 0 56 51/ 60 365 oder 70 737.

Der Eintritt ins Labyrinth kostet für Kinder bis 14 Jahre 2 Euro, Erwachsene 3 Euro, die Familienkarte (2 Erwachsene, 2 Kinder) 8 Euro. Gruppenpreis nach Vereinbarung.

Von Stefanie Salzmann

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