Uraufführung des Films von Günter Schneider

22 Minuten über die Werrakeramik

Filmemacher Günter Schneider (2. von rechts) übergibt den Film an das Heimatmuseum Wanfried. Foto:  privat

Wanfried. Günter Schneider hat der Stadt Wanfried ein kreatives Geschenk gemacht. Über mehrere Monate drehte er den nicht kommerziellen Dokumentarfilm „Wanfrieder Irdenware, Pocahontas und die Werrakeramik, die Geschichte schrieb“ in Anlehnung an das Magazin „Wanfried - James Fort und zurück“. Jetzt übergab er die fertige DVD mit 22 Minuten Spielzeit dem Heimatmuseum in Wanfried und führte ihn erstmals vor etwa 50 Gästen auf.

Der Film spielt im 17. Jahrhundert, was eine Herausforderung für den Filmemacher darstellte. „Filmkollegen rieten mir davon ab, diesen Film zu drehen“, sagte Günter Schneider, seit über 50 Jahren Vorsitzender der Eschweger Schmalfilmamateure. Aber in Zusammenarbeit mit Hans-Heinrich Köhler und der Magazin-Autorin Diana Wetzestein ist eine gut erzählte, lebendige Geschichte über die Werrakeramik gelungen. „Der Film ist ein großes Geschenk für die Stadt, und den Initiatoren und Machern müssen wir Wanfrieder ausdrücklich dankbar sein“, sagte Wilhelm Gebhard bei der Uraufführung. Hier würden eindrucksvoll die Bedeutung der Werra-Schifffahrt bei der Verbreitung von Waren und besonderen Keramiken deutlich. Im Film werden die Herstellung der Werrakeramik und die Lebensumstände der Töpfer gezeigt, er gibt Einblicke in die Zeit der Renaissance und die Kultur der Ureinwohner Amerikas.

Zu sehen im Wanfrieder Heimatmuseum: samstags von 15 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 12 Uhr. Das Magazin zum Film gibt es bei Heinemann in der Schlossgalerie Eschwege, im Heimatmuseum, Brombeermanns Griffelstube und im Handarbeitsladen Dahmer in Wanfried. (WR)

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