Reisejournalistin macht in den USA Werbung für das Werratal

In Empfang genommen: Klaus Streitenberger und Wilhelm Gebhard begrüßen Kathi Diamant und Ehemann Byron LaDue Foto: privat

Wanfried. Eine amerikanische Reisejournalistin machte jetzt Halt in Wanfried. Sie möchte in den USA über das Werratal berichten.

Auf der Durchreise von Rügen über Leipzig und Dresden nach Prag stattete die US-amerikanische Reisejournalistin Kathi Diamant mit Ehemann Byron LaDue dem Werratal einen dreitägigen Besuch ab. Vermittelt wurde die Reise von der Deutschen Zentrale für Tourismus in Los Angeles.

Zwischen Bad-Sooden-Allendorf und Wanfried wurde ihr das Werratal von der schönsten Seite präsentiert. Die Organisation für Programm und Ablauf lag in den Händen der „Werratal Tourismus Marketing GmbH“. Das Radeln auf den gut ausgebauten Radwegen mit dem E-Bike, das Wandern am Grünen Band, Stadtbummel in BSA, Stadtführung in Eschwege, Besuch des Grenzmuseums Schifflersgrund in Asbach-Sickenberg und das Genießen der heimischen Köstlichkeiten waren Bestandteil des gut ausgewählten Programms.

In Wanfried wurde Kathi Diamant von Bürgermeister Wilhelm Gebhard und Klaus Streitenberger empfangen. Der historische Endhafen der Weser-Werra-Schifffahrt und das Heimatmuseum mit Dokumentationszentrums zur Deutschen Nachkriegsgeschichte wurden neben einem gemeinsamen Mittagessen in dem zweistündigen Aufenthalt in der Werrastadt vorgestellt. Auf besonderes Interesse stieß dabei das Wanfrieder Abkommen und die Geschichte des US-Captains Michael Burda, der 1945 auf dem Gut Kalkhof sein Hauptquartier hatte und bis heute als Retter von Wanfried gilt. Ebenfalls die Geschichte um die Wanfrieder Irdenware beeindruckte die Gäste aus den USA.

Bei Ausgrabungsarbeiten in Jamestown/Virginia wurden vor knapp 20 Jahren Bruchstücke von Werrakeramik gefunden, die ersten Siedlern zugeordnet werden konnten. Kathi Diamant schreibt für das Magazin „Wine, Dine, Travel“ sowie für „Creators Syndicat“ - ein Zeitungskonglomerat mit rund 100 Zeitungen mit ca. 2400 Teilauflagen und Internetseiten weltweit, Gesamtauflage ca. 3 Mio. Für Bürgermeister Wilhelm Gebhard war der Empfang der Gäste aus den USA selbstverständlich. „Eine bessere Chance, das Werratal und die Stadt Wanfried auch in den USA bekannt zu machen, konnte es für uns nicht geben,“ so Gebhard.

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