Stadt Wanfried investiert 20.000 Euro in Projekt für Senioren

Absolut ortsbildprägend: Der Wanfrieder Hof an Markt- und Bahnhofstraße – bis zum vergangenen Jahr ein Hotel, soll saniert und zu einer Senioren-Begegnungsstätte umgebaut werden. Foto: privat

Wanfried. Die Wanfrieder Stadtverordnetenversammlung hat dem Magistrat genehmigt, 20.000 Euro in den Umbau des Wanfrieder Hofs zu investieren.

In ihrer Sitzung am Donnerstagabend stimmten die Abgeordneten mit großer Mehrheit für das Invest. Die Geschwister Monika, Stephan und Michael Rexrodt planen, das ehemalige Hotel Wanfrieder Hof für rund eine Million Euro zu einer Tagespflege für Senioren und zu barrierefreien Wohnungen umzubauen (wir berichteten). Bei der Stadtverwaltung hatten sie nach Fördermitteln gefragt. Die gibt es in Höhe von 200 000 Euro aber nur, wenn die Stadt Wanfried 20 000 Euro dazuschießt. Mit dem Beschluss der Mandatsträger hat die Stadt die Genehmigung für die Fördermittel aus dem Programm Stadtumbau West erhalten.

„Das Risiko für die Stadt ist gering, die finanziellen Rückflüsse werden sich rechnen“, sagt Erwin Neugebauer, Fraktionsvorsitzender der SPD. Etwa 20 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze werden nach der Inbetriebnahme in einem Jahr entstehen. „Würden die Rexrodts nicht investieren, wäre die Zukunft dieser ortsbildprägenden Immobilie ungewiss.“ Auch die FDP stimmte für die Beteiligung der Stadt. „Das ist eine runde und gute Sache für Wanfried“, sagt Ute Lorenz-Roth. In Bezug auf die älter werdende Bevölkerung in Wanfried würde sie sich auch rechnen.

Auch die CDU steht hinter dem Projekt. Die Fraktion spricht von einer „Win-Win-Situation“. Die Initiative der Rexrodts sei wichtig für die innerstädtische Entwicklung. (ts)

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