Vierjähriger Wanfrieder befreit Wassertretanlage von Schmutz und Laub

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Emil Hoffmann (fast 4) bei der Arbeit an der Wassertretanlage.

Wanfried. Frei nach dem Motto „Nicht nur meckern, sondern anpacken" handelte der fast 4-jährige Emil Hoffmann aus Wanfried. Er befreite die Wassertretanlage in Wanfried von Laub und Schmutz.

Anfang April bei gutem Wetter fiel Emil auf, dass die Wassertretanlage an der Werra noch nicht wieder mit Wasser gefüllt war und der Schmutz des Winters seine Spuren hinterlassen hat. Und handelte

Bürgermeister Wilhelm Gebhard belohnt Emil Hoffmann mit einer Kiste Süßigkeiten.

Emil fragte seinen Vater Stephan, wann denn das Wasser wieder aufgefüllt werde. Daraufhin erklärte ihm sein Vater, dass zunächst das Laub entfernt und die Anlage in Betrieb genommen werden muss. Kurzentschlossen ging Emil nach Hause, um wenig später mit Traktor und Anhänger sowie Besen und Schaufel das Laub aus der Wassertretanlage zu entfernen.

„Dieses Verhalten von einem so jungen Mitbürger verdient Lob und Anerkennung seitens der Stadt Wanfried,“ findet Bürgermeister Wilhelm Gebhard. Jetzt, wo die Wassertretanlage Anfang Mai (wie in jedem Jahr) gereinigt und wieder in Betrieb genommen wurde, hat sich die Stadt Wanfried bei Emil Hoffmann für seinen vorbildlichen Einsatz herzlich bedankt. Ein Karton voller Süßigkeiten war der verdiente Lohn für ein außergewöhnliches und nachahmenswertes Verhalten.

Auf diesem Weg weist die Stadt Wanfried erneut darauf hin, dass in finanziell schwierigen Zeiten und mit knappen Personal-Ressourcen nicht jede gewünschte Tätigkeit durch den Bauhof (zeitnah) erledigt werden kann. Daher sollte das Engagement von Emil Hoffmann bei denen, die nur „meckern“, Schule machen. „Die Stadt Wanfried dankt in diesem Zusammenhang den vielen Menschen in Wanfried und in den Stadtteilen, die sich ehrenamtlich und unermüdlich um die Pflege von öffentlichen Plätzen, Grünflächen, Rabatten, Pflanzbeeten, Baumscheiben, Gehwegen und der Wassertretanlage an der Plesse kümmern und damit unsere schönen Ortsbilder erhalten,“ sagt Gebhard.

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