Geldsegen durch Investitionsprogramme

Wanfried rüstet um auf LED-Technik 

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In Kernstadt und Stadtteilen soll LED-Technik bei der Straßenbeleuchtung verbaut werden.

Wanfried. Einstimmig hat das Parlament der Stadt Wanfried am Freitagabend die Festsetzung der Projekte aus dem Hessischen Kommunalinvestitionsprogramms und des Kommunalinvestitionsprogramms des Bundes festgesetzt. Die Mittel aus dem Bundesprogramm in Höhe von 358 449 Euro werden für den Umbau der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in der Kernstadt und in den Stadtteilen verwendet.

Sollten die Gelder nicht komplett ausgeschöpft werden, steht die Erneuerung der Heizung im Bürgerhaus Heldra auf der Agenda. Wenn danach noch Mittel verfügbar sind, sollen die vorhandenen Leuchtmittel im Bürgerhaus in LED-Technik ausgetauscht werden. Die aus dem Landesprogramm vorgesehenen Mittel in Höhe von 110 123 Euro sollen für die Beschaffung eines Baggers und für die Errichtung des Parkplatzes an der Schlagd verwendet werden. Beide Projekte sind im Investitionsprogramm 2016 enthalten. Sollten darüber hinaus noch Mittel verfügbar sein, sind sie für Straßen- und Gehwegeinstandsetzung vorgesehen, wozu bereits konkrete Bereiche festgelegt sind. 

Land übernimmt Zinsen 

Nach den Ausführungen von Bürgermeister Wilhelm Gebhard beinhaltet das Bundesprogramm einen Kosten-Finanzanteil in Höhe von zehn Prozent, der von der Stadt im Rahmen eines Darlehens über zehn Jahre getilgt werde. Beim Landesprogramm beträgt der Eigenanteil 20 Prozent und wird über ein Darlehen von 30 Jahren zurückgezahlt. Die Zinsen in den ersten zehn Jahren übernimmt das Land, danach muss die Stadt die Zinsen tragen, wozu sie einen Zuschuss von ein bis zwei Prozent für die Restlaufzeit bekommt. Geprägt von Einstimmigkeit beschlossen die Abgeordneten von CDU, SPD und FDP die Einstellung der Geschäftsaktivitäten der Werratal Energie- und Umweltgesellschaft mbH (WEGE) mit Ablauf des 30. September.

Ebenso wurde der Auflösung der GmbH mit Ablauf des 31. Dezember zugestimmt. Beschlossen wurden zudem Pläne für eine Neuorganisation der Tourismusförderung im Gebiet der Werratal Tourismus Marketing (WTM) GmbH, durch eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Zweckverband Naturpark Meißner-Kaufunger Wald und der GmbH unter einer gemeinsamen Geschäftsführung. Gleichzeitig stimmte das Parlament dem Verkauf des Geschäftsanteils an der WTM mit dem Nennbetrag von 400 Euro zu.

Von Dieter Möller

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