Ziege auf Weide bei Altenburschla getötet: Tierarzt vermutet Stoß mit einer Stange

So fanden Spaziergänger den Ziegenbock: Tierarzt Kalden schließt eine natürliche Verletzung aus und vermutet einen Stoß mit einem Gegenstand.

Wanfried. Auf einer Weide bei Altenburschla wurde am Montagmorgen ein Ziegenbock getötet. Besitzerin Carola Rühling vermutet, dass das Tier, das aus dem Auge blutete, auf jeden Fall eines unnatürlichen Todes gestorben ist.

„Der Bock war dreieinhalb Jahre alt und erfreute sich bester Gesundheit“, sagt sie gegenüber unserer Zeitung. Sie will jetzt andere Tierbesitzer vor dem Täter warnen.

Der herbeigerufene Tierarzt Ernst-Wilhelm Kalden hat eine Schussverletzung ausgeschlossen. „Bei der Untersuchung der Augenhöhle habe ich keinen tiefergehenden Schusskanal erkannt“, sagt Kalden. Er vermutet einen Stoß mit einem Gegenstand, das dem handzahmen Tier versetzt wurde.

Carola Rühling hat jetzt Angst, dass der Tierquäler nochmal zuschlagen könnte. Deshalb hat sie auch die Polizei eingeschaltet und Anzeige erstattet. Die Polizei hat gestern Abend ihre Ermittlungen aufgenommen. Sie schließt auch eine Messer Attacke nicht aus.

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