Hunderte Besucher beim Festumzug des Wichtelfestes

Reichensachsen. Er konkurrierte mit dem Formel-1-Rennen in Österreich, doch zumindest bei den Reichensächser Bürgern hat er wohl die Nase vorn gehabt bei den Zuschauerzahlen: der Festumzug zum 63. Wichtelfest in Reichensachsen.

Von hunderten Menschen am Straßenrand oder aus den Fenstern der angrenzenden Wohnhäuser wurde er gestern verfolgt, als er sich vom Burggraben auf den Weg zum Festplatz beim Sportplatz machte.

Angeführt von den sieben Wichteln, folgten gut 65 Vereine, Kindergärten, Schulen und Einrichtungen, die sich allesamt was einfallen ließen, um sich in einem guten Licht zu präsentieren: Sie waren in bunten Kostümen gekommen, hatten bereits im Vorfeld Sprüche auf Pappschilder gemalt oder spielten Fußball. Und während die einen zu Fuß daherkamen, hatten andere Traktoren und deren Anhänger liebevoll und bis ins Detail geschmückt. Besonders beeindruckend: der Wagen der Freiwilligen Feuerwehr Reichensachsen. Auf einem Anhänger war ein kleines Haus aufgestellt, aus dem es permanent qualmte und rauchte.

Zum Mitwippen luden die verschiedenen Musikzüge ein. Neben den Vereinen aus Reichensachsen haben es sich auch einige Spielmanns- und Musikzüge und Bands aus dem Umkreis nicht nehmen lassen und präsentierten ihr Können auf Trompeten, Trommeln und Querflöten. Erstmalig in diesem Jahr dabei war eine Gruppe, die in schottischen Röcken Dudelsack-Musik präsentierte.

Ganz zur Freude der Kinder und auch jüngeren Erwachsenen gab es auch vereinzelt einen Wagen, der Bonbons niederregnen ließ. Das war zur Freude der Zuschauer und wohl auch der Teilnehmer des Festumzugs das Einzige, was von oben kam: Trotz der teilweise dicken Wolken hat es nicht geregnet - was von Mitorganisator Manuel Karges schon schmunzelnd vorausgesagt wurde, denn „beim Wichtelfest regnet es einfach nicht“.

Von Constanze Wüstefeld

Festumzug Wichtelfest Reichensachsen

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