Hunde müssen an Leine

Immer wieder kommt es zu Beschwerden, dass Hunde in der Ortslage ohne Aufsicht angetroffen werden oder aber beim Ausführen ohne Leine geführt werden. Das ist nicht erlaubt.

Es ist gemäß § 8 Abs. 1 der Gefahrenabwehrverordnung der Gemeinde Wehretal ausdrücklich untersagt, Hunde außerhalb des eigenen Grundstücks ohne Aufsichtsperson laufen zu lassen. Außerdem sind Hunde in den der Allgemeinheit zugänglichen Park-, Garten- oder Grünanlagen immer an der Leine zu führen (§ 8 Abs. 2). Sämtliche öffentlichen Rasenflächen, alle Grünflächen in der Ortslage sowie Sport-, Bolz- und Spielplätze sind für alle Hunde absolut tabu. Sie sind von diesen Flächen fernzuhalten (§ 9 Abs. 1 Gefahrenabwehrverordnung). Diese Verbote gelten für alle Hunde ohne Unterscheidung nach Rasse oder Größe.

Denken Sie bitte daran, dass nicht alle Mitbürger ein offenes Verhältnis zu Hunden haben. Dies kann an grundsätzlichen Ängsten oder aber auch an schlechten Erfahrungen mit Hunden (oder deren Besitzern) liegen. Insbesondere für Kleinkinder und Fahrradfahrer stellen frei laufende Hunde eine latente Gefahr dar. Hundebesitzer haben sich grundsätzlich so zu verhalten, dass von ihren Hunden keine Belästigungen oder Gefahren ausgehen. Dies beinhaltet die Verpflichtung, alles zu unternehmen, dass jeglicher Anschein einer Gefahr für andere ausgeschlossen ist.

Wir weisen an dieser Stelle auch auf die Verpflichtung aller Tierbesitzer hin, die „Hinterlassenschaften“ ihrer Vierbeiner von Straßen, Gehwegen oder anderen öffentlichen Anlagen unverzüglich zu entfernen. Dies gilt auch für Pferdebesitzer (§ 9 Abs. 2 Gefahrenabwehrverordnung).

Im Interesse der Gesundheitsvorsorge und Hygiene, insbesondere aber auch im Hinblick auf ein gutes Miteinander zwischen Tierhaltern und anderen Bürgern bitten wir die Hundehalter eindringlich, den Hundekot von öffentlichen Straßen, Gehwegen und allgemein zugänglichen Grünflächen sofort zu entfernen. Mittlerweile sind an vielen Stellen im Ort Hundekotbeutelspender aufgestellt. Jeder Plastik- oder Papierbeutel aus den Einzelhandelsgeschäften erfüllt den gleichen Zweck.

Bei Verstößen gegen diese Verordnung handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße bis zu einer Höhe von 5000 Euro geahndet werden kann. Wir appellieren an alle Mitbürger, uneinsichtige Hundebesitzer bei der Gemeindeverwaltung Wehretal zur Anzeige zu bringen, damit dieser unerträglichen „Hundekotverschmutzung“ in unserer Gemeinde Einhalt geboten wird.

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