Paul-Moor-Schüler aus Reichensachsen erfahren in einer Projektwoche alles zu dem Obst

Freuen sich auf den Saft: die Paul-Moor-Schüler (hintere Reihe von links) Clark, Celina, Johanna und Fynn sowie Diego, Frederick und Leona. Foto:  Wüstefeld

Reichensachen. Apfelsaft aus dem schuleigenen Obst haben jetzt die Paul-Moor-Schüler gemacht. 80 Kilo Äpfel wurden dafür gepflückt.

Stolz präsentieren die Zweitklässler ihren Korb voller Äpfel. Die leuchten in grüner und roter Farbe, und noch vor wenigen Tagen hingen sie an den Bäumen im Garten der Paul-Moor-Schule Reichensachsen. „Für unsere Projektwoche rund um den Apfel haben wir die dann aber gemeinsam gepflückt“, erzählt Lehrkraft Johanna Wehr. Mehr als 80 Kilo seien da zusammengekommen, die natürlich nicht alle gegessen werden können - weshalb sich die Schüler auf den Weg nach Reichensachsen gemacht haben, um diese zu Saft pressen zu lassen.

Das geht schneller als erwartet: Die Äpfel werden erst maschinell gewaschen, anschließend werden sie kleingehäckselt. Aus diesem Mus wird dann der Saft herausgepresst, der vor der Abfüllung noch einmal auf 78 Grad erhitzt und somit haltbar gemacht wird. „Bleiben die Behälter verschlossen, hält sich der Saft mindestens ein Jahr - auch, weil keine Luft im Beutel ist“, sagt Bernd Gosch von der gleichnamigen mobilen Kelterei, die dieser Tage Halt in Eschwege gemacht hat. Die Kinder freut das. Sie möge Äpfel und natürlich auch den Saft, sagt zum Beispiel Johanna und ist auch gleich wieder hinter der Saftpresse verschwunden, um zu verfolgen, was mit ihren Äpfel passieren wird.

Doch während der Projektwoche wird nicht nur erforscht, wie aus dem Obst Saft wird: Auch das Innere eines Apfels wird sich angeschaut, zudem wird getestet, wie ein Apfel nach einer Woche aussieht, wenn er ohne Schale gelagert wird. „Und natürlich wird auch Apfelmus gemacht“, sagt Wehr, „und auch Waffeln werden gebacken.“ Von denen haben alle was: Verköstigt wird die gesamte Klasse.

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