Der Nachwuchs des Fanfarenzuges Reichensachsen besucht Hühnerhof und Bäckerei

Radtour vom Ei zum Brot

Die Jugendlichen des FZ Reichensachsen waren auf ihrer Tour auch in der Landbäckerei Bechthold-Stange in Hoheneiche zu Gast. Foto: privat

Reichensachsen. Der Fanfarenzug Reichensachsen fördert die Jugendarbeit in seiner seit 1962 bestehenden Jugendmusikgruppe. Aus Anlass des diesjährigen 50. Geburtstages hatte das Jugendgremium, der Vorstand der Mädchen und Jungen im Alter bis 25 Jahre, eine Fahrrad- und Inlinertour mit Besichtigung von zwei heimischen Betrieben und einem abschließenden Grillen ausgearbeitet.

Seit über drei Jahrzehnten besteht der Biolandhof Sandrock, der seit 2004 in zweiter Generation von Gita Sandrock und ihrer Familie nach ökologischen Grundsätzen bewirtschaftet wird. „Auf die artgerechte Haltung der Hühner legen wir sehr viel Wert und wir arbeiten täglich daran, dass sich die Hühner wohl fühlen und ihren natürlichen Bedürfnissen nachkommen können“, erklärte die Diplom-Agraringenieurin Gita Sandrock, der sehr viel daran liegt, dass ein konstant gutes und wohlschmeckendes Produkt angeboten wird, das frei von gentechnisch veränderten Organismen und synthetischen Zusätzen ist. Die Fahrt wurde wieder aufgenommen und es ging Richtung Reichensächser Sportplatz, an der Wehre entlang, durch Oetmannshausen nach Hoheneiche zur Landbäckerei Bechthold-Stange. Mit rund 48 Mitarbeitern werden täglich bis zu 10 000 Brötchen und 400 Brote im Werra-Meißner-Kreis und darüber hinaus an die Kunden gebracht. Die letzte Etappe der Fahrrad- und Inlinertour führte die Teilnehmer nach Reichensachsen in den Garten von Gründungsmitglied Georg Kirschner. Hier warteten schon die fertigen Bratwürstchen auf die mitgebrachten Brötchen. Die Jugendlichen zeigten sehr viel Interesse während der Betriebsbesichtigungen und waren überrascht, was es in unserer Region doch alles gibt. Am Ende der Erlebnistour bedankten sich die jungen Musikerinnen und Musiker bei ihrem Jugendsprecher Tim Kirschner und Erstem Vorsitzenden Dieter Kirschner für die an diesem Tag übernommene Aufsicht. (WR)

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