2012 sechs neue Mitglieder - Neue Einsatzkräfte werden künftig auch für die Autobahn gebraucht

Tagesalarmsicherheit bleibt schwierig

Die beförderten, geehrten und prämierten Feuerwehrleute Wehretals, Wilhelm Herwig vorne in der Mitte. Foto: W. Skupio

Langenhain. Dass die kommende A 44 für die Wehretaler Brandschützer eine besondere Herausforderung darstelle machte Gemeindebrandinspektor Jürgen Wagester in seiner Rede auf der Jahreshauptversammlung am Freitag in Langenhain klar.

Im vergangenen Jahr rückten die Wehretaler Feuerwehren zu 87 Einsätzen aus, davon allein 36 Verkehrsunfälle. „Die Tagesalarmsicherheit ist schwierig“, sagte Wagester, obgleich sechs neue Mitglieder für die Feuerwehr in Reichensachsen gewonnen werden konnten.

Der Gemeindebrandinspektor dankte den freiwilligen Brandschützern für 8326 Stunden freiwillig abgeleisteten Dienstes im vergangenen Jahr. Anhand eines Großbrandes in Germerode stellte er die Belastung für die Männer dar. Bei diesem hatten die Wehretaler Wehren unterstützt, wobei die Vierbacher Feuerwehr von ein Uhr bis acht Uhr morgens die Brandwache durchführte.

„Mitten in der Woche bedeutet so ein Einsatz eine erhebliche Belastung von Arbeitnehmern, daher möchte ich ausdrücklich den Firmen danken, die durch Freistellung diesen Dienst erst ermöglichen“, sagte Wagester.

Bei der Wahl des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors, für die Bürgermeister Jochen Kistner zum Wahlleiter gewonnen werden konnte, wurde Kai Herwig mit nur einer Enthaltung im Amt bestätigt. Kistner lobte in seinem Grußwort die Feuerwehren und unterstrich die Leistung von Wilhelm Herwig als unbeschreiblich.

Dieser war an diesem Abend mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem goldenen Brandschutzehrenzeichen des Landes Hessen am Bande.

Von Wolfram Skupio

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