Wehretaler beim Partnerschaftsverein in Frankreich

Haben ihren Ausflug genossen: Die Wehretaler Bürger, die nach Frankreich gereist sind. Foto:  privat

Mit einer 30-köpfigen Delegation besuchte der Partnerschaftsverein Wehretal die Freunde in der Normandie in den Orten Bellou-en-Houlme, La Ferrière-aux-Etangs, La Coulonche und Saires-la-Verrerie über Ostern.

Während die meisten an den Ostersamstag und -sonntag in ihren Gastfamilien waren, bereiteten die Vorstände beider Partnerschaftsvereine die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen Wehretal und den Gemeinden in der Normandie sowie die zehnjährige Partnerschaft mit Gant in Ungarn vor. Geplant ist das Fest in der Zeit vom 8. bis 12. Juli 2017 in Wehretal.

Ostermontag wurde dann das Schloss Carrouges besichtigt. Das Familienschloss liegt im gleichnamigen Ort, der wiederum etwa in der Mitte zwischen Bagnoles-de-l´Orne und Alencon zu finden ist. Nach einer eindrucksvollen Führung durch das Schloss ging es zurück nach La Coulonche. Dort fand im Gemeindesaal ein Freundschaftstreffen mit gemeinsamen Essen statt. Zugleich stellten die Vorstände beider Vereine erste Ergebnisse ihrer Klausurtagung zu den Jubiläumsfeierlichkeiten vor. Nach dem Essen erfolgte die Animation durch Jugendliche. Eine Band präsentierte in unterschiedlichen Besetzungen zur Begeisterung der Zuhörer verschiedene Songs.

Am Dienstag war dann ein gemeinsamer Besuch der Stadt Granville an der Kanalküste geplant. Auf der Fahrt zur Küste wurde die Fahrt in Villedieu-les-Poêles unterbrochen. In diesem Ort wurde die Glockengießerei Cornille-Havard besichtigt.

Dieses Familienunternehmen, gegründet von Adolphe Havard im Jahr 1865 stellt heute noch Kirchenglocken auf traditionelle Art her. Im Jahr 2012 wurden acht neue Glocken für die berühmte Kirche Notre-Dame de Paris gegossen. Bei einer Führung durch die Fabrikationsräume wurde die aufwendige Herstellung von Glocken in beeindruckender Weise erläutert. An mehreren Exemplaren war auch ein Probeläuten möglich. Danach ging die Fahrt weiter nach Granville.

Am nächsten Tag hieß es schon wieder Abschied nehmen: Am Mittwoch ging es zurück nach Deutschland.

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