Sechs Bürgermeister rufen zur Demonstration für den Weiterbau der Autobahn 44 auf

Mit zwei Bussen zum Gericht

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Bürgermeister pro A44: Karlheinz Schäfer (von links), Burkhard Scheld, Klaus Fissmann, Jochen Kistner, Reiner Adam und Jürgen Herwig bei der Planung.

Reichensachsen. 100 Menschen aus dem Werra-Meißner-Kreis wollen sich am 13. März auf den Weg nach Leipzig machen. Dort wollen sie für den Weiterbau der Autobahn 44 demonstrieren.

Das ist der feste Wille der Bürgermeister der A-44-Anrainer-Kommunen, Jürgen Herwig aus Hessisch Lichtenau, Reiner Adam aus Waldkappel, Karlheinz Schäfer aus Sontra, Klaus Fissmann aus Ringgau und Burkhard Scheld aus Herleshausen, die sich gestern zu einer Absprache bei ihrem Kollegen Jochen Kistner in Reichensachsen getroffen haben.

Verhandelt wird vor dem Bundesverwaltungsgericht die BUND-Klage gegen den Bauabschnitt VKE 40/I von Bischhausen über Oetmannshausen bis in Höhe der Bushaltestelle an der B 7/27 oberhalb von Hoheneiche. Mit zwei noch anzufertigenden Transparenten „Wir Menschen im Werra-Meißner-Kreis brauchen und wollen die A 44“ soll vor dem Gericht kurz demonstriert werden. Jeweils 50 Personen dürfen vormittags und nachmittags in der Verhandlung zuhören.

Interessenten aus Herleshausen, Ringgau, Sontra und Wehretal melden sich unter Tel. 0 56 51 /9 49 00, aus Waldkappel und Hessisch Lichtenau unter 0 56 02 / 80 71 10. Abfahrt in Oetmannshausen um 5.15 Uhr, Rückkehr gegen 21.30 Uhr, Kosten: 18 Euro pro Teilnehmer.

Von Helmut Mayer

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