Graburgschule in Weißenborn: Prognosezahlen für die Zukunft werden im April erwartet

Entscheidung fällt vor Ostern

Ein Entschluss ist in Sicht: Über die Zukunft der Graburgschule soll im April entschieden werden. Foto: nh

Weißenborn. Die Situation an der Graburgschule in Weißenborn ist nach wie vor ein eifrig diskutiertes Thema bei den betroffenen Eltern und Schülern in der Gemeinde. Bei der Parlamentssitzung in Weißenborn am Dienstagabend wurde über eine Kooperation mit der Schule in Wanfried diskutiert. Dabei war außerdem von einer Petition die Rede, die an den Kreis geschickt werden soll.

Heike Eisenträger vom Elternbeirat berichtete besorgt, dass eine Entscheidung für oder gegen die Graburgschule erst im Sommer getroffen werden solle. Diese Befürchtungen kann Anita Hofmann, Leiterin des Staatlichen Schulamtes, jedoch ausräumen. „Wir werden die Entwicklungen bis Ende März abwarten und eine Woche vor den Osterferien eine Entscheidung treffen“, sagte sie gegenüber unserer Zeitung. Dies sei mit dem Schulträger vereinbart. Ein Entschluss werde laut Hofmann aufgrund der Prognosezahlen getroffen.

Kooperation möglich

Voraussichtlich fünf neue Schüler und damit dann insgesamt acht oder neun Kinder würden im kommenden Schuljahr die Graburgschule in Weißenborn besuchen - weit weniger als die Mindestzahl von dreizehn, die erforderlich wäre, damit das Schulamt die Unterrichtsaufnahme genehmigen könnte.

Mit einer Übergangslösung könnte die kleine Grundschule erhalten bleiben: Die Kinder aus Weißenborn besuchen die Schule in Röhrda, werden aber in der „Außenstelle Weißenborn“ unterrichtet. Diese Konstellation ist möglich, weil mit den Schülern aus Weißenborn eine zusätzliche Klasse mit entsprechender Lehrerzuweisung in Röhrda erforderlich würde. Und die kann einfach in den Nachbarort ausgelagert werden. Der Haken: Die Eltern aus Weißenborn wollen ihre Kinder nach Wanfried schicken, wenn die Grundschule im eigenen Ort geschlossen wird. Dort wäre das Röhrda-Modell allerdings nicht möglich, weil angesichts der Schülerzahlen keine zusätzliche Klasse gebildet werden könnte. (kie/hs)

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