Die Aufträge sind vergeben

Mit der Dorferneuerung in Weißenborn geht es voran

Mit Eigenleistung der Gemeinde helfen: Arthur Stieff (vorne) und Fritz Born von der Männerwerkstatt engagieren sich in ihrer Gemeinde, wo sie nur können. Foto: Müller/Archiv

Weißenborn. Weißenborn ist bei der Dorferneuerung einen Schritt weiter: Gestern hat Bürgermeister Thomas Mäurer die Aufträge für die Umgestaltung des Rosenhangs in Weißenborn und den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses in Rambach vergeben.

Am Mittwoch hatte ihm der Arbeitskreis grünes Licht dafür erteilt. Einzig der Bau eines Vereinscafés in Rambach ist auf Eis gelegt.

Ein Wasserlauf, der eine Distanz von rund 1,70 Meter überwindet, soll den Rosenhang an der Hintergasse/ Ecke Hopfenhöfe in Zukunft optisch teilen. Oben und unten werden Wasserbecken installiert, im Hang selbst eine Zisterne. Rund um den Wasserlauf ergänzen Natursteine und mehrere kleine Rosengruppen das Bild. Mit dem Anschein einer Quelle wollen die Mitglieder des Arbeitskreises an den Ursprung der Gemeinde, das 1365 erstmals urkundlich erwähnte Wißenborn (Born = Quelle), erinnern.

Die untere Mauer wird von der rechten Seite her gesehen auf rund zehn Metern saniert, die obere auf ihrer ganzen Länge wieder befestigt und verschönert. Die Leitplanke wird durch Steingabionen ersetzt. In Zukunft soll der Rosenhang Blickfang und Verweilstelle im Zentrum Weißenborns sein. Am Fuß des Hangs steht eine Bank.

Neue Vorschriften machten den Einbau einer behindertengerechten Toilette und eines neuen Notausgangs im Dorfgemeinschaftshaus Rambach notwendig. Die Rambacher selbst, die das Haus regelmäßig für ihre Veranstaltungen nutzen, hatten sich gewünscht, dass Küche und Kühlzelle in Zukunft näher beieinanderliegen und eine zusätzliche Schankgelegenheit im alten Abstellraum die Bewirtung eines Vereinscafés möglich macht.

„Die Kühlzelle werden wir verlagern, aber das Vereinscafé wird vorerst nicht umgesetzt“, sagte Bürgermeister Thomas Mäurer gestern auf Anfrage. Solange von den zukünftigen Nutzern kein schlüssiges Konzept stehe, werde das Projekt auf Eis liegen.

Die Behindertentoilette im Gebäude wird direkt neben dem Damenklo installiert, die Kühlzelle aus dem Raum daneben wandert in den Abstellraum neben der Küche. Der neue Notausgang entsteht auf der Ostseite des Gebäudes. Und auch die Elektrik im Haus wird überarbeitet.

Die Fensterfront zur Nordseite wird durch energieeffiziente Fenster mit Sprossen ersetzt. Auf der rechten Seite wird ein neuer gut neun Quadratmeter großer Abstellraum für Tische und Stühle angebaut.

Die kompletten Projekte wurden bereits im vergangenen Jahr beschlossen und in den Haushalt eingestellt. Um den Kostenanteil der Gemeinde so gering wie möglich zu halten, setzt Bürgermeister Mäurer auf freiwillige Helfer. Die Arbeiten sollen so schnell wie möglich beginnen.

Von Stefanie Müller

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