Geringe Schülerzahl in Weißenborn nur für ein Jahr – Abwasser wird teurer

Schule braucht Ausnahmeregel

Wenige Schüler: Nur für ein Schuljahr fällt die Zahl der Schüler unter das Minimum. Foto: w. Skupio

Weißenborn. Die Gemeindevertreter Weißenborn stemmen sich weiter gegen eine dauerhafte Schließung der Graburgschule. „Da muss eine Ausnahmegenehmigung her“, sagte Reiner Dietrich, Vorsitzender der Gemeindevertretung.

Reiner Dietrich

Nur acht Schüler besuchen die Schule voraussichtlich im kommenden Schuljahr. Nach einer Verordnung des Landes Hessen müssen auch in jahrgangsübergreifenden Klassen mindestens 13 Schüler sein. Die geringe Schülerzahl in Weißenborn droht jedoch nur für ein Jahr, danach seien wieder ausreichend Schüler da, so Dietrich. Auf diese besondere Situation will die Gemeindevertretung jetzt die entscheidenden Gremien und Behörden aufmerksam machen, um einen Verlust des Schulstandortes zu verhindern.

In ihrer Sitzung am Mittwoch beschloss die Vertretung zudem eine Erhöhung der Entwässerungsgebühren in der Schutzschirmkommune. Zur Einhaltung des Konsolidierungspfades wurde der Preis von 4,30 Euro pro Kubikmeter auf 4,60 pro Kubikmeter angehoben. (lad)

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