Das ist alles neu!

Mazda 6: Ein dickes Plus an inneren Werten

+
Autor Uwe Fajga im Mazda 6. Optisch wurde am Fahrzeug wenig verändert, Fahrdynamik und Sicherheit aber deutlich gesteigert.

Mazda hat sein Flaggschiff, den 6er, aufgefrischt: Äußerlich haben die Japaner den geräumigen Kombi und die viertürige Limousine zwar nur leicht verändert, dafür mehr an den inneren Werten gearbeitet.  

Und das alles ist neu am Mazda 6, der Mitte September sowohl als Limousine wie auch als Kombi zu Preisen ab 25.690 Euro in den Handel kommt.

Mazda6 Optik

Das elegant-sportliche Design wurde nicht verändert, lediglich die Außenspiegel erhielten größere LED-Blinker, die jetzt auch von vorn sichtbar sind. Sie klappen nun auch automatisch ein.

Innenraum 

Der ist gewohnt elegant und hochwertig. Das Sportlenkrad ist jetzt jedoch schlanker und griffiger und optional sogar beheizbar. Das Head-up-Display überzeugt durch Schärfe, ist jetzt farbig und wird per Memory-Funktion an die Sitzposition des Fahrers angepasst. Ein weiteres Komfort-Schmankerl: Vorder- und Rücksitze gibt es gegen Aufpreis mit Heizung.

Geräuschdämmung

Abroll- und Windgeräusche wurden bei allen 6er-Modellen durch dickere Scheiben und verbesserte Türdichtungen weiter minimiert. Dazu absorbieren im großen 2,2-Liter-Selbstzünder mit 175 PS neue sogenannte Vibrationsbremser in den Kolben die dieseltypischen Verbrennungsgeräusche stärker als bisher. Sie sorgen bei niedriger Drehzahl und Motorlast im Stadtverkehr für einen ruhigeren Motorlauf.

Fahrdynamik

Durch die neue Fahrdynamik-Regelung G-Vectoring-Control erreicht Mazda mittels gezielter Eingriffe ins Drehmoment eine höhere Lenkpräzision mit weniger Korrekturen bei Autobahnfahrten oder zusätzlicher Traktion in Kurven. Bei unseren Testfahrten sind wir mit dem neuen Mazda 6 tatsächlich mit weniger Lenkaufwand spurstabiler, komfortabler und in Kurven stressfreier unterwegs.

Sicherheitssysteme

Eine hochauflösende Kamera in der Frontscheibe ersetzt die bisherige Lasertechnik und kann nun 100 statt zehn Meter vorausblicken. Die City-Notbremsfunktion arbeitet jetzt bis zu einer Geschwindigkeit von 80 km/h und erkennt auch Fußgänger. Bei der radargestützten Distanzregelung ist der aktive Bremseneingriff nun bis Tempo 160 tätig, vorher waren es 145 km/h.

Motoren

Der neue Mazda 6: Optisch wurde am Fahrzeug wenig verändert, Fahrdynamik und Sicherheit aber deutlich gesteigert.

Für Limousine und Kombi stehen wie bisher drei Motoren von 145 PS über 165 PS bis zu 192 PS zur Wahl. Der offizielle Verbrauch liegt zwischen 5,5 und 6,4 Litern. Dazu gibt’s zwei Dieselmotoren mit 150 PS und 175 PS. Der Durchschnittsverbrauch liegt zwischen 3,9 bzw. 5,4 Litern. Im Test lagen die Werte bei ambitionierter Fahrweise im Schnitt um zwei bis drei Liter über der Norm. Ausschließlich für die Kombis ist ein Allradantrieb orderbar. Für die stärkeren Versionen steht auch ein Sechsgang-Automatikgetriebe zur Verfügung.

Preise

Der Mazda 6 ist ab 25 690 Euro erhältlich, als einer der wenigen Hersteller verlangt Mazda für den Kombi keinen Aufpreis. Mit Allrad und 175-PS-Diesel kostet der Mazda 6 Kombi allerdings 43.090 Euro. 

Uwe Fajga

Mehr zum Thema

Kommentare