Ausrangierte Router unbedingt auf Werkszustand zurücksetzen

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Geht der Router kaputt oder wird weitergegeben, sollte er vorher in den Auslieferungszustand zurückversetzt werden. Foto: Andrea Warnecke

Neue Technik oder anderes Design: Router sind schnell mal überholt und müssen ausgetauscht werden. Aber Vorsicht mit dem alten Gerät: Dort lagern sensible Daten.

Mainz (dpa/tmn) - Ein Router funkt nicht nur. Auf dem Gerät sind auch sensible Daten gespeichert. Wer seinen Router verkauft oder wegwirft, sollte ihn unbedingt vorher resetten - also in den Auslieferungszustand zurücksetzen, sagt Barbara Steinhöfel von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Auf dem Gerät sind zum Beispiel die eigenen Internet-Zugangsdaten hinterlegt. "Mit den Daten kann sich ein anderer Nutzer eventuell auf Ihre Kosten ins Internet einwählen", erklärt Steinhöfel. Auf manchen Routern lassen sich auch Telefonlisten hinterlegen. Weitere Zugangsdaten, etwa zu Anbietern von IP-Telefonie, können ebenfalls gespeichert sein.

Um den Router auf Werkszustand zurückzusetzen, reicht häufig schon ein langer Druck auf die Reset-Taste am Gerät, während der Router mit dem Stromnetz verbunden ist. Diese Reset-Taste ist manchmal in einem Loch versteckt. Dann benötigt man ein Hilfsmittel, zum Beispiel eine Büroklammer, um den Reset durchzuführen. Um sicherzustellen, dass die Daten auch wirklich gelöscht wurden, sollte man kurz testen, ob über das Gerät noch Internet-Zugriff möglich ist.

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