Happy Birthday, blauer Igel! "Sonic Generations" im Test

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Zum 20. Geburtstag des blauen Igels tritt Sonic in doppelter Ausführung auf. Screenshot aus "Sonic Generations".

München - Zum 20. Geburtstag von Segas Videospiel-Legende Sonic beschert uns die Games-Schmiede in "Sonic Generations2 ein Abenteuer, in dem der blaue Igel gleich in zweifacher Ausführung auftritt. Wir werfen einen Blick auf das Game.

Story

Sonics Welt wird ins Chaos gestürzt, als ein riesengroßes lila Monster auftaucht und Löcher in die Zeit frisst. Dadurch werden Sonic und seine Freunde in einer anderen Dimension gezogen. dort trifft der blaue Igel auf sein früheres Ich, mit dem er die Ordnung in Zeit und Raum wiederherstellen will. Dazu müssen die Spieler viele Herausforderungen und Levels aus früheren Sonic-Spielen meistern – und dabei natürlich irrsinnig schnell rennen. Der Clou bei „Sonic Generations“: Man kann sowohl den klassischen Sonic aus der 2-D-Ära spielen als auch den modernen 3-D-Sonic. Das ganze Spiel ist eine Hommage an die kultige Sonic-Reihe, bei der man viele altbekannte Levels und Charaktere wiedertrifft.

Gameplay

Dieses Spiel lebt von seiner Geschwindigkeit: Die Grafik beeindruckt insbesondere während Sonics Flitzeinlagen. Hier geht es rasanter ab als bei jedem Auto-Rennspiel. Es sieht einfach beeindruckend aus, wenn die Umgebung nur so an einem vorbeirauscht. Die Hintergründe sind schön gestaltet - auch wenn man zugeben muss, dass man in Sonic-Spielen nicht wirklich lange an einem Ort stehen bleibt, um die Texturen zu bestaunen.

Die Musik zum Spiel ist ganz gut gelungen und klingt mal wieder typisch ausgeflippt japanisch. Lobenswert: Man kann die Songs nun jederzeit während der Level wechseln.

In jedem Level wechseln sich 2-D- und 3-D-Sequenzen ab. Man muss es sich so vorstellen, als ob man dauernd zwischen den Games "Sonic 4" und "Sonic Colours" hin und her springt. Die 2-D- und die 3-D-Abschnitte fügen sich wunderbar ineinander und tragen viel zr Abwechslung bei.

Screenshots aus Sonic: Generations

Screenshots aus Sonic: Generations

Welche Sequenzen besser gelungen sind? Die Antwort auf diese Frage hängt wohl vom Geburtsjahr des jeweiligen Gamers ab. Ältere Semester, die Sonic schon auf dem Sega Mega Drive gezockt haben, wird ein wohlig nostalgisches Gefühl überkommen. Jüngere Gamer dürften sich eher für die coolen 3-D-Sequenzen begeistern.

Jedes Level kennt man schon aus einem früheren Sonic-Spiel. Das gilt auch für die Boss-Kämpfe bei denen man auf legendäre Endgegner wie Perfect Chaos oder Metal Sonic trifft. Und genau dieses Nostalgie-Gefühl macht "Sonic Generations" so cool.

Zwischendurch sind auch einige Challenge-Missionen geboten, bei denen man etwa bestimmte Herausforderungen in einer vorgegebenen Zeit erfüllen muss. Wer sich dafür nicht begeistern kann, dem sei gesagt, dass sämtliche Challenges frei wählbar sind. Was bedeutet: Man kann auch darauf verzichten.

Fazit

Sega kann's noch - und zwar richtig gut: Nach Jahren der mittelmäßigen Sonic-Spiele ist "Sonic Generations" ein mega-schneller und spaßiger Titel geworden, der sowohl Igel-Fans der ersten Stunde als auch wesentliche jüngere Gamer begeistern wird. Für Jump 'n' Run-Fans ist das Spiel Pflicht!

Genre: Jump 'n' Run

Hersteller: Sega

Für: XBox 360, Playstation 3, PC und Nintendo 3DS

Altersfreigabe: Ab 6 Jahren

fro

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