Krank ins Büro: So wahren Sie die Etikette

Hamburg - Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Diese Devise gilt auch, wenn Arbeitnehmer krank ins Büro gehen. Aus speziellen Gründen sollten Sie Kollegen Details zu Husten, Schnupfen und Co. ersparen.

Wer sich krank zur Arbeit schleppt, erspart den Kollegen besser lange Leidensgeschichten. Das kann sonst für die anderen unangenehm werden. Denn die meisten dürften es lieber nicht so genau wissen wollen, wie schlimm etwa der Husten in der vergangenen Nacht war. Krankheiten seien generell kein Small-Talk-Thema, erklärt die Etikette-Trainerin Imme Vogelsang aus Hamburg. Daher hielten sich Berufstätige mit den Details besser zurück. Gerade bei Durchfall und Magenproblemen könne es sonst schnell unappetitlich werden. „Da sagt man lieber nur: 'Ich hatte etwas mit dem Magen.' Dann fragt eh keiner weiter nach.“

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Umgekehrt ist es keine leichte Situation, wenn ein Kollege im Büro allzu offen über seinen zähen Husten erzählt und andere ungewollt an seinem Leiden teilhaben lässt. Dann hilft nur eins: schnell das Thema wechseln, rät Vogelsang, die Sprecherin des Netzwerks Etikette Trainer International (ETI). So könnten Betroffene in so einer Situation das Gespräch darauf lenken, was gut gegen Erkältungen hilft, um von der Krankengeschichte des anderen loszukommen. „Man kann ja zum Beispiel sagen: 'Viele Vitamine und viel frische Luft, das hilft bei mir immer'“, empfiehlt Vogelsang.

dpa/tmn

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