Fester und länger haltbar: Viele Gemüsearten morgens ernten

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Auch Zucchini lassen sich auf dem Balkon ziehen, brauchen aber relativ viel Platz und Dünger. Foto: Andrea Warnecke

Die Tomate ist schlaff, die Zucchini weicher als sonst. Und der Salat hält sich nicht wie gewohnt. Woran kann das liegen?

Bonn (dpa/tmn) - Der Zeitpunkt der Ernte ist entscheidend für die Qualität eines Gemüses. Denn die Pflanzen verdunsten den Tag über Wasser. Der Druck des Saftes in den Zellen sinkt folglich, und das Gemüse wird weicher - und schlechter haltbar, erklärt der Verbraucherinformationsdienst aid.

Daher gilt: Gemüse, das direkt verzehrt werden soll, kann man auch noch am Nachmittag oder Abend ernten. Alles andere wird möglichst direkt am Morgen geerntet. Das gilt besonders für Kopfsalate und andere Blattgemüse: Denn scheint die Sonne intensiv auf sie, sind sie am Ende des Tages sehr schlaff und nicht mehr so appetitlich.

Allerdings gibt es auch Gemüsearten und darunter Blattgemüse, dessen Ernte am Abend sinnvoll ist: Jene mit hohem Nitratgehalt wie Rucola oder Spinat. Denn dann haben die Pflanzen ausreichend Zeit, durch Einfluss des Tageslichtes, das über Nacht aus dem Boden aufgenommene Nitrat abzubauen.

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