Drei Menschen sterben bei Verkehrsunfall im Münsterland

Der umgekippte Futtermitteltransporter auf der B54 zwischen Münster und Gronau. Foto: Guido Kirchner
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Der umgekippte Futtermitteltransporter auf der B54 zwischen Münster und Gronau. Foto: Guido Kirchner
Der Anhänger des Lkw-Gespanns war über die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden. Foto: Guido Kirchner
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Der Anhänger des Lkw-Gespanns war über die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden. Foto: Guido Kirchner
Drei Menschen kamen bei dem Unfall ums Leben. Foto: Guido Kirchner
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Drei Menschen kamen bei dem Unfall ums Leben. Foto: Guido Kirchner
Die B54 wurde zwischen Münster und Gronau komplett gesperrt. Foto: Guido Kirchner
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Die B54 wurde zwischen Münster und Gronau komplett gesperrt. Foto: Guido Kirchner
Der Lastwagen war ins Schleudern geraten und umgekippt. Dabei schleuderte der Anhänger auf die Gegenfahrbahn. Foto: Guido Kirchner
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Der Lastwagen war ins Schleudern geraten und umgekippt. Dabei schleuderte der Anhänger auf die Gegenfahrbahn. Foto: Guido Kirchner

Verheerender Unfall mit drei Toten auf einer Bundesstraße in Nordrhein-Westfalen: Ein Lastzug gerät ins Schleudern, der Anhänger stürzt auf die Gegenfahrbahn. Zwei Autos und ein Motorrad prallen auf das Hindernis.

Altenberge (dpa) - Drei Menschen sind bei einem Unfall mit einem umgestürzten Futtermittel-Transporter im Münsterland ums Leben gekommen.

Sie wurden tödlich verletzt, als ihre Fahrzeuge auf einer Bundesstraße gegen den Anhänger des Lastzugs prallten, der auf die Gegenfahrbahn gestürzt war, wie die Polizei mitteilte.

Drei weitere Menschen wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht. Unter ihnen sei auch der Fahrer des Lkw.

Der aus Richtung Münster kommende Silo-Lastzug war im morgendlichen Berufsverkehr aus noch ungeklärter Ursache auf der B54 ins Schlingern geraten und umgekippt. Dabei sei der Anhänger über die mittlere Betonmauer auf die Gegenfahrbahn gestürzt, berichtetet die Polizei. Zwei entgegenkommende Autos und ein Motorrad fuhren in den Anhänger.

Der Unfall ereignete sich gegen 6.25 Uhr zwischen Altenberge und Nienberge. Die Bundesstraße sollte auf diesem Abschnitt komplett für mehrere Stunden gesperrt bleiben. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei waren stundenlang im Einsatz, um die Unfallstelle zu räumen und Spuren zu sichern. Für Ersthelfer und schockierte Augenzeugen richtete die Polizei eine Betreuungsstelle ein.