Vier Menschen erschossen

Indianerreservat: Frau richtet Blutbad an

Los Angeles - Eine frühere Stammesführerin hat in einem Indianerreservat in Kalifornien mindestens vier Menschen getötet. Die 44-Jährige erschien zu einem Anhörungstermin mit einer Waffe.

In einem Indianerreservat im US-Bundesstaat Kalifornien hat eine Frau ein Blutbad angerichtet und mindestens vier Menschen getötet. Die 44-Jährige war am Donnerstag zu einem Anhörungstermin im Reservatsbüro von Cedarville Rancheria (Modoc County) erschienen und habe mit einer Waffe auf die Anwesenden geschossen, wie ein Sprecher der Polizei dem Sender CNN am Freitag sagte.

Als Munition ausging, zückte sie ein Messer

Sie tötete zwei Frauen im Alter von 19 und 45 Jahren und zwei 30 und 50 Jahre alte Männer. Zwei weitere Menschen kamen mit Schusswunden schwer verletzt in Krankenhäuser. Als ihr die Munition ausgegangen sei, habe sie mit einem Messer auf weitere Personen eingestochen.

Ein Teilnehmer konnte flüchten und die Polizei verständigen, die die Frau festnahm. Nach CNN-Informationen handelte es sich bei der Frau um eine frühere Stammesführerin - bei ihrem Anhörungstermin ging es demnach um eine bevorstehende Zwangsräumung.

dpa

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