Jetzt kommt der Winter

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Die Chancen auf Schneeballschlachten steigen in vielen Gebieten

Offenbach - Eine Woche vor dem meteorologischen Winteranfang gehen die Temperaturen weiter zurück: die Prognose für die nächsten Tage.

Winterwetter mit Schnee und Kälte hält Einzug in Deutschland. Über 10 Zentimeter Schnee erwarten die Meteorologen am Dienstag in einigen Mittelgebirgsregionen. Später soll es auch im Flachland schneien.

Vom Mittelmeer zieht Tief “Gundula“ über Osteuropa Richtung Norden - das bedeutet Nordwind und damit Kaltluft aus Skandinavien. “Die Temperaturen werden sich in allen Höhenlagen auf winterliches Niveau begeben“, sagte Meteorologe Peter Hartmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag. Zwar lasse die Niederschlagsneigung ab Mittwoch nach. Aber es bleibe überall frostig. Mit großer Wahrscheinlichkeit werde sich die Kälte bis zum ersten Adventswochenende und vielleicht sogar darüber hinaus halten.

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Damit ist allerdings noch nicht gesagt, wie der bevorstehende Winter ausfällt: Nach dem Jahreszeitentrend des DWD ist ein sehr kalter Winter die unwahrscheinlichste Variante - nur 20 Prozent Wahrscheinlichkeit haben die Wetterforscher dafür errechnet. Viel wahrscheinlicher sei ein durchschnittlicher oder sogar zu warmer Winter. Diese Langzeitprognose sei allerdings sehr unsicher, unterstrich Meteorologe Hartmann.

Schon am Montag früh gab es in den hohen Lagen der östlichen Mittelgebirge und des Alpenvorlandes eine dünne Schneedecke. Am Dienstag erreichen die Temperaturen in tiefen und mittleren Lagen meist einstellige Plusgrade, aber in den Mittelgebirgen ab 700 Meter und am Alpenrand ab 1000 Meter herrscht dann Dauerfrost. Dort schneit es ergiebig.

In der Nacht zum Mittwoch sinkt die Schneefallgrenze weiter, bis in tiefen Lagen kann es dann leichten Frost und etwas Schnee mit glatten Straßen geben. Nur im west- und südwestdeutschen Flachland regnet es noch. Ab Donnerstag liegen die Höchstwerte nur noch um den Gefrierpunkt. Nachts gibt es Frost bis minus fünf Grad. Schnee fällt aber nur noch vereinzelt.

dpa

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