Ermittlungen nach Heli-Unglück in Argentinien auf Hochtouren

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Ein Mann trägt sich in Nizza in eine Kondolenzliste für die ums Leben gekommene Schwimmerin Camille Muffat ein. Foto: Olivier Anrigo

Buenos Aires/Paris (dpa) - Nach dem Hubschrauber-Unglück in Argentinien mit zehn Toten laufen die Ermittlungen zur Ursache auf Hochtouren. Derzeit würde auch Videomaterial des Unglücks ausgewertet, sagte ein Sprecher der argentinischen Behörde für Flugunfälle JIAAC auf Anfrage.

Zu Einzelheiten äußerte er sich jedoch unter Verweis auf die laufendenden Untersuchungen nicht. Bei der Kollision zweier Hubschrauber in der Provinz La Rioja waren am Montag neben den zwei argentinischen Piloten acht Franzosen ums Leben gekommen, darunter drei Spitzensportler, die an Dreharbeiten für eine Reality-Show teilnahmen.

Am Tag nach dem Unglück meldeten sich Flugexperten zu Wort, die nach Erklärungen für den Absturz suchten. In Betracht kommen demnach menschliches Versagen, ein technisches Problem oder aber ein plötzlicher Windstoß. Zwei Experten der französischen Flugunfall-Behörde BEA sollten sich den Ermittlungen anschließen.

Auf Videoaufnahmen des Unglücks ist zu sehen, wie die Helikopter kurz nach dem Abflug zunächst auf etwa 100 Meter Höhe nebeneinander fliegen, sich dann nähern und schließlich zusammenstoßen. Die beiden Eurocopter-Hubschrauber hatten laut JIACC keine Flugdatenschreiber an Bord.

Tweet Valls, Frz.

Mitteilung BEA, Frz.

Video des Zusammenstoßes auf Webseite Zeitung El Sol

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