Ahmadinedschad erster Redner auf UN-Atomkonferenz

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Mahmud Ahmadinedschad

New York - Der wegen seines Atomprogramms heftig umstrittene iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad wird als erstes Staatsoberhaupt auf der UN-Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag sprechen.

Vor dem 53-Jährigen soll nach UN-Angaben vom Freitag nur ein indonesischer Delegierter zur Eröffnung der vierwöchigen Konferenz in New York reden. Ahmadinedschad werde am selben Tag auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon treffen. Der Präsident ist seit Jahren in der Kritik, weil das Land eine Kontrolle seines Atomprogramms verweigert. Obwohl er Israel immer wieder mit Vernichtung droht, bezeichnet er die Nuklearforschung seines Landes als rein zivil. Derzeit beraten die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates und Deutschland über neue Sanktionen.

Die New Yorker Konferenz dient der Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags, der eine Verbreitung von Atomwaffen verhindern soll. Demnach dürfen nur Russland, die USA, China, Großbritannien und Frankreich “die Bombe“ haben. Fast alle anderen Länder, auch der Iran, haben sich im Tausch gegen zivile Atomtechnologie zum Verzicht erklärt. An der Konferenz nehmen Vertreter von fast allen 192 Staaten teil, etwa 30 haben ihre Außenminister entsandt. Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hatte seine Reise am Donnerstag abgesagt, um an der Kabinettssitzung zur Griechenlandkrise teilzunehmen.

dpa

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