US-Vizepräsident mit Herzschrittmacher

Cheney: Angst vor Tod per Fernsteuerung

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Dick Cheney lebt mit einem Herzschrittmacher.

Washington - In der US-Hit-Serie "Homeland" stirbt ein Senator, weil Terroristen an die Fernsteuerung seines Herzschrittmachers gelangen. Das kann Dick Cheney nicht passieren.

Der frühere US-Vizepräsident hat bei seinem Herzschrittmacher die Fernsteuerung deaktivieren lassen, um eine Manipulation durch Feinde zu verhindern. "Ich war mir der Gefahr bewusst, das war real", sagte der 72-jährige Politiker am Freitag dem Fernsehsender CBS. Demnach stellte sein Kardiologe, bevor er ihm im Jahr 2007 einen neuen Herzschrittmacher einsetzte, die Funktion ab, die es erlaubt, das Gerät aus der Ferne zu steuern. Dies ermöglicht es theoretisch auch Dritten, das Gerät so zu verstellen, dass das Herz außer Tritt gerät.

Cheney, der seit Jahrzehnten an Herzproblemen leidet, war acht Jahre lang Stellvertreter von Präsident George W. Bush. Der als "Falke" bekannte konservative Politiker galt als extrem einflussreich und als treibende Kraft bei dem umstrittenen US-Einmarsch in den Irak im März 2003. Kritiker werfen ihm zudem vor, umstrittene Praktiken wie die Folterung von Gefangenen erlaubt zu haben. Wie Cheney in dem Interview am Freitag erklärte, glaubt er nicht daran, dass der Stress als Politiker seine Herzprobleme verstärkte.

afp

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