Guttenberg: Standortentscheidungen brauchen Zeit

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Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) zu Besuch bei der Truppe: Standortentscheidungen werden bei der Bundeswehrreform noch lange auf sich warten lassen, sagt der Minister.

Grafenwöhr - Im Zuge der Bundeswehrreform wird es keine schnellen Entscheidungen über die Schließung von Standorten geben. Der Verteidigungsminister betont, dass diese Weichenstellungen noch viel Zeit brauchen werden.

“Das sind Prozesse, die teilweise auch Jahre in Anspruch nehmen“, sagte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) am Dienstag in Grafenwöhr in der Oberpfalz. “Es wird zunächst Strukturentscheidungen geben müssen.“ Erst anschließend werde die Standortfrage “sehr, sehr klug abgewogen“ unter Beteiligung aller Betroffenen geklärt.

Wehrpflicht und Zivildienst

Wehrpflicht und Zivildienst

“Da wird nicht mit dem Rasenmäher oder nach irgendwelchen Zahlen vorgegangen, sondern nach vielen Kriterien.“ Mit Blick auf den Widerstand in den eigenen Reihen gegen die Aussetzung der Wehrpflicht zeigte sich der CSU-Politiker kämpferisch. Er wolle sich nicht “drei Jahre in einem Amt verstecken“, sondern notwendige Reformen durchsetzen. Er freue sich auf die anstehende Debatte. Was seine Reform für die Staatskasse bringen wird, wollte Guttenberg erneut nicht abschätzen. Es werde “signifikante Einsparungen“ geben, sagte er lediglich.

dpa

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