CSU legt Griechen Austritt aus Eurozone nahe

München - Die vom hochverschuldeten Griechenland beantragte Staatshilfe sorgt für Diskussionen: Die CSU hat die Regierung in Athen aufgefordert, einen Aussteig aus der Europäischen Währungsunion zu prüfen.

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"Griechenland hat nicht nur ein Liquiditäts-, sondern auch ein grundsätzliches Wachstums- und Strukturproblem", sagte CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Deshalb solle das Land "ernsthaft erwägen, aus dem Euro-Raum auszutreten". Ein solcher Schritt, sagte Friedrich, dürfe "nicht zum Tabu erklärt werden".

Die Euro-Länder und der Internationale Währungfonds (IWF) sind bereit, dem hochverschuldeten Land mit insgesamt 45 Milliarden Euro im ersten Jahr unter die Arme zu greifen. Davon würde Deutschland bis zu 8,4 Milliarden Euro übernehmen.

fro

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