Ministerium: Keine totale Sicherheit vor Sprengstoffpaketen 

Leipzig - Im Zusammenhang mit der Gefährdung durch Sprengstoff-Pakete hat das Bundesverkehrsministerium vor der Vorstellung gewarnt, es könnte eine hundertprozentige Sicherheit geben.

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Der Parlamentarische Staatsekretär im Bundesverkehrsministerium, Jan Mücke, sagte der “Leipziger Volkszeitung“ (Montagausgabe): “Die totale Sicherheit kann es nicht geben. Aber wir arbeiten mit Hochdruck an der Optimierung der Sicherheit.“ Dazu gehöre die rasche Umsetzung der zwischen der Europäischen Union und den USA im April 2010 in Kraft getretenen “Verordnung 300“ zur Garantie einer sicheren Lieferkette. Betroffen davon sind 25.000 Unternehmen in Deutschland.

Diese müssen bis Anfang 2013 Sicherheitsprogramme vorgelegt haben, mit denen zum Schutz vor Terrorakten ein absolut sicherer Transport durch ein lückenloses Screening der Transportware garantiert sei. Wo das nicht möglich sei, müsse die Fracht an den Flughäfen durchleuchtet werden. Dies sei auch für die zivile Luftfahrt von allergrößter Bedeutung. “Schließlich wird 60 Prozent des Aufkommens an Luftfracht an Bord von Passagiermaschinen transportiert“, sagte Mücke, der im Ministerium für die Sicherheit des Luftverkehrs zuständig ist.

dapd

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