"Nicht gegenseitig Stimmen streitig machen"

Seehofer rät FDP Leihstimmenkampagne zu beenden

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Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer

Berlin - Bayerns Ministerpräsident Seehofer hat der FDP den Stopp ihrer Leihstimmenkampagne nahegelegt. Sie solle sich auf den politischen Gegner konzentrieren und nicht der Union die Stimmen streitig machen.

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Seehofer erinnerte daran, dass die FDP bei der Landtagswahl in Bayern mit einer ähnlichen Taktik gescheitert sei. „Wir als Union sollten bei unserem Kurs bleiben und um jede Erststimme und jede Zweitstimme kämpfen - mit unseren eigenen Zukunftsvorstellungen insbesondere in Abgrenzung zu Rot-Grün“, sagte er. Seehofer betonte: „Wir wollen keine große Koalition.“

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Eine Zusammenarbeit mit der eurokritischen AfD schloss Seehofer kategorisch aus. „Union und AfD werden in keinem Fall gemeinsame Sache machen“, sagte er. „Es wäre verantwortungslos, sich auf die AfD und ihre Anti-Euro-Parolen einzulassen.“ Ein Zurück zur D-Mark finde mit der CSU nicht statt, bekräftigte Seehofer.

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dpa

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