Westerwelle kritisiert Leichtsinn beim Reisen

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Außenminister Guido Westerwelle

München - Außenminister Guido Westerwelle hat Kritik an Reisen in riskante Gebiete geäußert. "Ich habe kein Verständnis für Leichtsinn, zumal ja die Gemeinschaft der Steuerzahler auch immer die Kosten für die Folgen zu tragen hat."

Das sagte der FDP-Politiker der Illustrierten “Bunte“ laut Vorabmeldung vom Dienstag. Mit 240 Auslandsvertretungen und 300 Honorarkonsuln biete die Bundesrepublik den Deutschen einen Schutz, den sich Bürger anderer Staaten auch wünschen würden, betonte Westerwelle. Dennoch mahnte er zur Vernunft. “Wir hätten weniger zu tun, wenn der eine oder andere etwas umsichtiger handeln würde“, sagte der Minister. Das Auswärtige Amt warnt auf seiner Webseite derzeit vor Reisen in 14 Länder. Darunter sind Afghanistan, Algerien, Irak und Haiti.

dapd

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