Die schleichende Geldentwertung - Sachwerte als Alternative

Geldanlagen in Sachwerte

Das was von den Märkten salopp als lockere Geldpolitik bezeichnet wird, hat für den normalen Sparer gravierende Folgen. Die EZB flutet die Banken seit geraumer Zeit mit viel Geld - Folge dieser Milliarden am Finanzmarkt: die Zinsen sind marginal und werden von der Größe der Inflationsrate übertroffen.

Das bedeutet unter dem Strich, wer sein Geld auf der Bank hat, verliert Zug um Zug an Vermögen. Bekannt ist das unter dem Begriff negativer Realzins.

Eine Entwicklung die sich weiter verschlechtern wird. Schon längst ist auch der negative Zins Realität, das heißt auch ohne Beachtung der Inflationsrate, verliert Geld seinen Wert. Dass es sich hierbei um keine temporäre Entwicklung handelt, kann man den Einschätzungen der Zentralbanken entnehmen. Sie sehen beispielsweise negative Realzinsen im europäischen Raum noch bis zum Jahr 2020.

Dem muss der Anleger nicht tatenlos zusehen. Eine Möglichkeit, sein Vermögen trotzdem zu sichern und Renditen zu erwirtschaften, sind Sachwerte. Der Vorteil von diesen ist der Umstand, dass sie für sich bereits einen Wert darstellen. Unabhängig von der Wertentwicklung des Geldes ist der Sachwert eine eigene Wertgröße. Damit ist es möglich, durch den Erwerb von Sachwerten seinem Vermögen eine grundsätzlich solide Basis zu geben.

Gold als Sachwert - Es gibt mehr Möglichkeiten

Doch Sachwerte sind nicht gleich Sachwerte. Auch hier gibt es unterschiedliche Märkte mit schwankenden Preisentwicklungen. Zu den bekanntesten Gütern gehören Edelmetalle, an deren Spitze das Edelmetall Gold steht. Auch wenn die Preise schwanken, Gold ist in Krisen immer stabil und daher gehört es in ein Depot.

Das Spektrum der Sachwerte ist aber deutlich breiter als nur Edelmetalle. Dazu gehören auch Rohstoffe wie beispielsweise Holz oder erneuerbare Energien wie Solar- und Windanlagen. Investitionen in Kunst, Oldtimer oder Militaria sind ebenfalls stark im Trend. Das heißt aber für den Anleger, er muss von diesen Märkten zumindest eine Grundahnung haben. Wer den Mittelweg sucht, kann durch eine Investition in Münzen eine solide Basis für sein Vermögen schaffen. Hier sind keine großen Marktkenntnisse erforderlich.

Münzen - Unkomplizierte und einfache Sachwertanlage

Gold oder Silbermünzen mit aktueller Prägung haben einen nominellen Wert als Währung und sie haben einen Substanzwert als Edelmetall. Sie sind daher gut geeignet eine sichere Vermögensbasis zu liefern. Das gilt auch für antike Münzen im Edelmetallbereich. Hier wird neben dem Edelmetallwert als Basissicherung auch ein Sammlerwert generiert. Ganz abgesehen davon, das antike Münzen auch einen besonderen geschichtlichen Charme besitzen. Ein großer Vorteil von Edelmetallmünzen, sie haben einen liquiden Markt.

Fazit Entscheidend für das Investment in Sachanlagen ist die solide Wertbasis. Der Anleger sollte keinen überteuerten Trends folgen oder enge Märkte bedienen. Eine Sachanlage muss jederzeit in Liquidität umgewandelt werden können, ohne dass Wertverluste durch große Preisabschläge drohen. Schmuck beispielsweise ist trotz Edelmetall und Edelsteinen, im Wiederverkauf sehr marktsensibel. Es drohen große Preisabschläge, so dass Schmuck als Sachanlage weniger geeignet ist.

Quelle: http://www.blog.gruenesgeld.net/2015/01/sichere-geldanlage-2015-teil-5-sachwerte-wie-gold-holz-oder-windkraft/

Kommentare