Schuldenkrise drückt Euro auf Vier-Monats-Tief

Frankfurt/Main - Die wieder aufflammende Schuldenkrise hat den Euro zu Wochenbeginn auf den tiefsten Stand seit rund vier Monaten gedrückt.

In der Nacht zum Montag fiel der Euro auf bis zu 1,2886 US-Dollar - dies ist der tiefste Stand seit Mitte September 2010. Ein Dollar war damit 0,7760 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag noch auf 1,2961 (Donnerstag: 1,3091) Dollar festgesetzt. Belastet wird der Euro abermals durch die europäische Schuldenkrise.

Nach Griechenland und Irland steht mit Portugal der nächste Wackelkandidat im Fokus. An den Rentenmärkten waren die Renditen für Staatsanleihen finanzschwacher Länder zuletzt wieder deutlich gestiegen, was als Zeichen großen Misstrauens der Investoren gilt. Mitte der Woche wird Portugal eine langlaufende Anleihe am Markt platzieren. Die Auktion wird mit Spannung erwartet.

dpa

Kommentare