Verkehrsclub fordert noch höheren Spritpreis

Berlin - Der umweltorientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD) hält das Benzin hierzulande noch für zu billig. “Für die Autoindustrie und die Gutverdiener sind die Spritpreise eigentlich noch zu niedrig.“

Das sagte der Bundesvorsitzende Michael Ziesak dem “Tagesspiegel“ (Dienstagausgabe). “Sonst würden nicht so viele spritschluckenden Luxusautos gebaut und gekauft.“ Er sprach sich für eine Abschaffung der Pendlerpauschale aus und forderte, Arbeitgeber sollten Pendlern so viel zahlen, dass diese sich den Weg zur Arbeit leisten könnten.

Die skurrilen Begründungen für steigende Benzinpreise

Die skurrilen Begründungen für steigende Benzinpreise

Der VCD-Chef forderte die EU zudem auf, die Hersteller zum Bau sparsamerer Autos zu zwingen. Der CO2-Ausstoß je Kilometer solle ab 2020 auf 80 Gramm begrenzt werden. Dies würde eine Ersparnis von 2,5 Litern bedeuten und ein Auto um 1.000 Euro verteuern. Diese Kosten würden sich bei einem geschätzten Benzinpreis von zwei Euro im Jahr 2020 aber bereits nach 50.000 Kilometern amortisieren.

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dapd

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