Wirtschaft kann über 60.000 Lehrstellen nicht besetzen

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Ein Lehrmeister unterrichtet in München im Ausbildungszentrums der MAN-Nutzfahrzeuge einen Auszubildenden an einer Drehmaschine. Die Wirtschaft kann laut einem Bericht in diesem Jahr aus Mangel an Bewerbern voraussichtlich über 60.000 Lehrstellen nicht besetzen.

Berlin - Die Wirtschaft kann laut einem Bericht in diesem Jahr aus Mangel an Bewerbern voraussichtlich über 60.000 Lehrstellen nicht besetzen.

Laut bild.de hätten die Betriebe Ende Juli bereits deutlich mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen als vor einem Jahr. Dem Bericht zufolge hatten die Industrie- und Handelskammern (IHK) Ende Juli 242.315 neue Ausbildungsverträge registriert. Das waren 6,4 Prozent mehr als Ende Juli 2010.

Das deutsche Handwerk verzeichnete laut “Bild.de“ bis Ende Juli 85.499 Ausbildungsverträge. Das entsprach einem Plus von 4,7 Prozent gegenüber Ende Juli 2010.

Die Zahl der Bewerber ging nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) um drei Prozent zurück. Im Bereich der IHK bleiben in diesem Jahr laut DIHK mehr als 50.000 Lehrstellen unbesetzt. Der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) rechnet für seine Betriebe mit rund 10.000 unbesetzten Ausbildungsplätzen. Laut ZDH gibt es derzeit noch etwa 20 000 freie Lehrstellen.

dapd

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